Archive von April 2008
Три мушкетёра в Саратове
Любой путеводитель по Саратову непременно с гордостью отметит, что в 1858 году Александр Дюма на два дня останавливался в городе. И вот, совсем недавно, в архивах Дюма в Париже нашли письмо извест- ного писателя, в котором он, раздосадованный общением с местным полицейским главой, рассказывал …weiterlesen »
Преступление и наказание
Verbrechen und Strafe: Ende der 90 er Jahre nahm ich einen ILLEGALEN in meiner Wohnung auf, einen Russen aus Donezk. Der arme Mensch wusste nicht, wie er wieder nach Hause kommen sollte. Ganz im Sinne Immanuel Kants hatte ich mir die Frage beantwortet, ob ich ihm Obdach gewähren dürfe. …weiterlesen »
Wie Kafka Romancier wurde
siehe auch: http://www.kafkaesk.de/106.html
„Akzente“, München, 5/98:
In seinen Tagebüchern bezeichnet Kafka seine Erzählung „Der Heizer“, gleichzeitig das erste Kapitel seines „Amerika“-Romans, als „glatte Dickens-Nachahmung“. Auf den Roman bezogen notiert er: „Meine Absicht war, wie ich jetzt sehe, einen Dickens-Roman zu schreiben, nur bereichert um die schärferen Lichter, die ich der Zeit entnommen, und die matten, die ich aus mir selbst aufgesteckt hätte.“ …weiterlesen »
Искусство мастеров мозаики на Украине
Искусство мастеров мозаики на Украине охватывает многие школы и стилистические направления – экспрессионистские и натуралистические, соц-арт и поп, шагаловская меланхолия и жест отвержения, как это видно
на примере „Дружба“. …weiterlesen »
Schönste Bushaltestellen der Ukraine 2007
Die Kunst der Mosaikleger in der Ukraine kennt viele Schulen und Stilrichtungen – expressionistische und naturalistische, Soz-Art und Pop, Chagallsche Melancholie und die Geste der Verweigerung, wie am Beispiel von „Druschba / Freundschaft“ zu sehen. Jedes Kunstwerk ist einmalig, das Kopieren überlässt man den westlichen Kulturen. – Mein Lebensziel: Ich möchte erreichen, dass die einhundert schönsten Bushaltestellen der Ukraine und Russlands unter UNESCO-Schutz gestellt werden. …weiterlesen »
Corinna Harfouch liest „No“
Regie: Christoph D. Brumme
Hörprobe [audio:http://www.honigdachs.com/wp-content/uploads/2008/04/hoerprobe.mp3]

Roman:
No
(1994 unter dem Titel: Nichts als das erschienen)
ISBN 978-3-937717-23-4 (WG 1 112)
192 Seiten, Softcover
€ 14,80
Erscheinungstermin: 15. Mai 2008
Hörbuch:
ISBN 978-3-937717-30-2 (WG)
5 CDs , 8 Seiten Booklet
€ 22,80
Erscheinungstermin: 5. September 2008
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Ziegen vor Telmanovje, 23.07.2007
Ich fuhr durch den Donbass, ich hatte die Nacht bei einem Afghanistan- kämpfer und Waffenhändler verbracht. Ich hatte Kopfschmerzen, auch zwei Aspirin-Tabletten halfen nicht. Es nieselte, ein paar Kilometer weiter zogen Gewitter über die Felder. Ich fand ein Magazin (Dorfgeschäft), in dem ich mit zwei Babuschkas schwatzte. Ich trank Kwas, fuhr weiter. Es nieselte stärker. …weiterlesen »
Empfang in Rostov-na-Donu, 26.07.07
Ich war mindestens geschockt, als ich mich setzte. Ich hatte Teekränzchen und Gebäck erwartet, keinen Raum voller Kameras und keinesfalls so viele Gäste. Das Fauchen der Käuzchen noch in den Ohren, sollte ich nun vor laufenden Kameras erzählen, wovon ich im Donbass geträumt hatte. Zuerst habe ich aber zurück fotografiert. …weiterlesen »
Einmal Wolga und zurück
Immer wieder erlebe ich die gleichen Szenen in den ukrainischen Dörfern. Ich stelle mein Fahrrad vor einem Dorfgeschäft ab, ein Passant oder Kunde fragt: «Otkuda?» Woher? «Aus Berlin? Wie viele Kilometer?» Besonders höfliche Leute fragen: «Otkuda, jesli nje sekret?» Woher, wenn es kein Geheimnis ist? Die nächste Frage wird oft mit listigem Unterton gestellt, weil man schon eine verrückte Antwort erwartet. «A kuda?» Und wohin? «Nach Saratow, an die Wolga.» «Obratno tozhe», zurück auch, füge ich hinzu. Die Antwort will kaum jemand glauben, die meisten lachen. Rasch werden Freunde, Verwandte oder vorbeilaufende Fussgänger über die Ankunft eines verrückten Deutschen informiert. «Wo schlafen Sie?» – «Im Wald, im Zelt.» Letzte Frage, immer wieder: «Haben Sie keine Angst?» …weiterlesen »