Ärger mit „E-Plus“ (12)
Eigentlich wollte ich morgen schon nach Potsdam fahren, E-Plus besuchen, die Mitarbeiter kennenlernen. Aber morgen treffe ich den Rechtsanwalt in Sachen E-Plus, außerdem muss ich E-Plus die Einzugsermäch-tigung kündigen.
Nun habe ich mich entschlossen, vorerst weiter im Internet über die Arbeit von E-Plus zu recherchieren; es sind bestimmt noch interessante Entdeckungen möglich. Auf das Foto im Beitrag zuvor stieß ich nur, weil ich wissen wollte, wie viele Mitarbeiter E-Plus in seiner Service-Zentrale in Potsdam bzw. wie viele Deutschland- bzw. wie viele weltweit beschäftigt, und wie viele davon unmittelbar im Kundenverkehr. Möglicherweise haben ehemalige E-Plus-Mitarbeiter schon irgendwo mal aus dem Nähkästchen geplau- dert, auch so ließe sich Material finden.
Außerdem sollte sich eine ethnologische Betrachtung des Falles E-Plus lohnen. Aber dafür sind noch Stu- dien nötig. Malinovski müsste eine ergiebige Quelle sein, die Forschungsmethode der „teilnehmenden Beobachtung“.
„Malinowski beobachtet auf den Trobriand Inseln unter anderem den rituellen Handel mit Kula, aus Muscheln gefertigte Schmuckstücke.“
Ein Vergleich mit dem rituellen Handel, den E-Plus betreibt, könnte spannend werden.