Freude mit E-Plus (24)

“Sehr geehrter Herr H., bitte entschuldigen Sie die Verzögerung, mit der wir auf Ihre Schreiben antworten. Aufgrund einer Vielzahl uns erreichender Anfragen war eine zeitnahe Bearbeitung leider nicht möglich.
Die Ihrem Mandanten entstandenen Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr. Es ist richtig, dass unserem Kunden im Rahmen einer Aktion eine Partnerkarte angeboten und zugesandt wurde. Gleichzeitig räumten wir ihm ein 14tägiges Widerrufsrecht ein, welches er jedoch nicht in Anspruch nahm.
Im Sinne einer einvernehmlichen Klärung der Angelegenheit haben wir die Rufnummer 0177… mit sofortiger Wirkung deaktiviert. Weiterhin erhält Herr Brumme aus Kulanz eine Gutschrift über die in diesem Zusammenhang angefallenen Gebühren von insgesamt 75,35 EUR. Einen separaten Informationsbeleg senden wir ihm mit separater Post.
Entsprechend unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen wir die Kündigung. Die Einzugs-ermächtigung haben wir bereits am 8.Dezember 2009 gelöscht. Es wäre schön, wenn wir im Sinne unseres Kunden handeln konnten. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen E-Plus Service GmbH & Co. KG i.A.“
Das klingt doch ziemlich handzahm.
Der Webmaster meinte spontan, E-Plus habe nur auf Grund der Beiträge hier im Blogg nachgegeben. Möglich ist es, Öffentlichkeit hilft in solchen Fällen durchaus. Mir selbst bereitete die Angelegenheit Vergnügen, Kohlhaassche Sturheit ist mir nicht fremd.
Ein Freund riet noch, die Sache an die Verbraucherzentrale zu melden; andere geschädigte E-Plus-Kunden könnten sich auf dieses Beispiel berufen. Aber nein, da trinke ich lieber einen Whisky und feiere meinen Triumph.
http://www.verbraucherzentrale.de/

Themen: KRISE

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