Ab heute wird der Euro verteidigt. Schlappe 500 Milliarden Euro stellt die EU an Krediten zur Verfügung, um „die Bedrohung der finanziellen Stabilität“ Europas abzuwenden.
Vor wenigen Wochen hieß es hierzulande noch, die Katastrophenszenarien hätten sich nicht bewahrheit, das Schlimmste sei überstanden, der heimische Arbeitsmarkt habe sich als stabiler erwiesen als befürchtet, ein neuer Aufschwung werde den Abbau der Schulden ermöglichen, pipapo. weiterlesen »
Honigdachs am 10. Mai 2010 in KRISE
“Wenn wir den Zusammenbruch der Zivilisation verhindern wollen, brauchen wir nichts Geringeres als eine Umwälzung der herrschenden kulturellen Muster”, erklärt Erik Assadourian, einer der Direktoren des Worldwatch-Instituts. (taz)
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/konsum-jenseits-der-kapazitaeten/
http://de.search.yahoo.com/search;_ylt=A03uv8bzLKNLKq8AyC4zCQx.?p=world+watch+institute&fr2=sb-top&fr=yfp-t-708-s&rd=r2 weiterlesen »
Honigdachs am 19. März 2010 in KRISE
Vorstandsvorsitzende verdienen zwanzigmal so viel wie ihre Abteilungsleiter, schreibt die FAZ.
Es ist also nur eine oberste Kaste, die von den Gewinnen einer Branche zehrt. In der Öffentlichkeit entsteht zumeist der Eindruck, hinter den Top-Verdienern würden noch ganze Legionen überbezahlter, habgieriger Manager herumwuseln.
Welcher Abstand zwischen den Hierarchiestufen wäre gerechtfertigt? weiterlesen »
Honigdachs am 15. März 2010 in KRISE
oder Das System zerstört sich selbst (8)
Vor einigen Tagen war ich noch in Kiev. Jetzt bin ich im Coca-Cola-Hinterland, in das bald die Barbaren einziehen werden. Die Barbaren werden keine schlechteren Tischsitten haben als wir.
Strom mit Geschmack wird es bald nicht mehr geben. Lenins Hoffnung, dass Volksherrschaft plus Elektrifizierung ins Paradies führt, ist auch in der westlichen Variante der Aufklärung gescheitert. Der Humanismus ist eine Rentnerideologie, so tief sind wir gesunken. weiterlesen »
Honigdachs am 12. März 2010 in KRISE, Literatur
oder Das System zerstört sich selbst (7)
Die Berliner Zeitung hat auf meine Anfrage noch nicht geantwortet, auch die AGB konnten offenbar noch nicht gefunden werden.
Brief vom Montag: “Sehr geehrte Frau K., wir hatten am Montag miteinander telefoniert, und Sie hatten mir zugesichert, dass ich auf meinen Widerspruch baldmöglichst eine Antwort erhalten werde. weiterlesen »
Honigdachs am 12. März 2010 in KRISE
Honigdachs am 11. März 2010 in KRISE
oder Das System betrügt sich selber (3)
Ich kann auf der Internet-Seite der “Berliner Zeitung” keine AGB* erkennen. Oder übersehe ich etwas? Zum Stichwort “Unterbrechung” findet sich der Hinwies: “Stellen Sie Ihre Berliner Zeitung für die Zeit Ihres Urlaubs einer sozialen Ein- richtung oder Freunden zur Verfügung. Und ein kleines Dankeschön gibt es auch noch dazu.”
*AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Honigdachs am 08. März 2010 in KRISE
oder Das System betrügt sich selbst (2)
Zeitungen, deren Existenz selbst gefährdet ist und die, entsprechend ihrem Selbstverständnis, für eine demokratische Kultur notwendig sind, entmündigen ihre Geschäftspartner / Leser, sie verkindlichen sie, sie wollen ihr Verhalten beein- flussen, und sie verschleiern diese ihre Absichten, so mit dem falschen Begriff „Geschenk“. Sie beklagen den Verlust an „Lesekompetenz“ und tragen zum Verfall der Sitten bei. weiterlesen »
Honigdachs am 08. März 2010 in KRISE
oder Das System betrügt sich selbst (1)
Was im Kleinen nicht funktioniert, kann als Ganzes nur scheitern. Betrachtet man elementare wirtschaftliche Vorgänge genau und unideologisch, so versteht man auch, weshalb das Herrschaftswissen bei der Bewältigung der Finanzkrise versagt. Oder weshalb die offiziellen Statistiken zu Sternendeutereien einladen.
Ein Beispiel: Die „Berliner Zeitung“ hat vor einiger Zeit ihre „AGB geändert“. weiterlesen »
Honigdachs am 08. März 2010 in KRISE