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	<title>Christoph D. Brumme</title>
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	<description>Neues vom Honigdachs</description>
	<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:31:05 +0000</pubDate>
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		<title>Der automatisierte Diebstahl</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Schach]]></category>

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		<description><![CDATA[oder Das System zerstört sich selbst (6)
„Du kannst nicht mehr gegen mich gewinnen. Du bist zu müde. Die Kondition lässt nach im Alter.“
„Ich biete dir in meiner Spezialdisziplin Revanche an. Drei Minuten?“
„Wenn du unbedingt verlieren willst. Das ist meine Spezialdisziplin, darin bin ich der Meister.“
„Eins null zwei null drei null, merkst du etwas?“
„Bis fünf, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder Das System zerstört sich selbst (6)</strong><br />
„Du kannst nicht mehr gegen mich gewinnen. Du bist zu müde. Die Kondition lässt nach im Alter.“<br />
„Ich biete dir in meiner Spezialdisziplin Revanche an. Drei Minuten?“<br />
„Wenn du unbedingt verlieren willst. Das ist meine Spezialdisziplin, darin bin ich der Meister.“<br />
„Eins null zwei null drei null, merkst du etwas?“<span id="more-1981"></span><br />
„Bis fünf, ich kann noch fünf drei gewinnen.“<br />
„Eine darfst du gewinnen, damit du nicht weinst.“<br />
„Für diese Frechheit werde ich dich bestrafen.“<br />
„Dann zeige mal, was du kannst.“<br />
„Dein Läufer g5 werde ich dir noch abgewöhnen.“<br />
„Im nächsten Leben.“<br />
„Ich finde einfach kein Mittel dagegen.“<br />
„Es handelt sich um höhere Gewalt. Ich bin der Wüstensturm.“<br />
„Ich bin das Erdbeben von Haiti. Merkst du schon, dass die Wände wackeln?“<br />
„Meine Bauern sind mit Wasser und Brot zufrieden, und sie helfen einander. Deine wollen von der Königin beschützt werden, deshalb kommst du nicht vorwärts. Bei mir schützen die Schwachen die Starken, wie es sein muss.“<br />
„Du elender Fallensteller.“<br />
„Nun weißt du, warum mich die Lehrer geliebt haben.“<br />
„Sie wussten, dass du überflüssig bist. Sie wollten deine zarte Seele polstern, dich auf das Schlimme vorbereiten. Aus dir ist doch etwas Vernünftiges geworden. Du hast niemanden verprügelt und niemals im Gefängnis gesessen. Leider hast du dir nichts aufgebaut, außer einer Wald- und Wiesenbibliothek.“<br />
„Heute habe ich den Schlüssel für die Haustür gefunden. Ich kann nachts wieder aus dem Haus gehen.“<br />
„Deine Lehrerin wäre stolz auf dich, wenn sie das wüsste. Hört ihr, liebe Kinder, Gregor kann nachts das Haus verlassen, weil er den Schlüssel gefunden hat. Ordnung und Disziplin erleichtern eben vieles.“</p>
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		<title>Lesetipp: &#8220;Kriegsporno&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681007,00.html
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681007,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681007,00.html</a></p>
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		<title>Lesetipp: Faule Arbeitslose</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 07:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FINANZKRISE]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/weniger-foerderung/
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/weniger-foerderung/">http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/weniger-foerderung/</a></p>
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		<title>Lesetipp: Logik verwirrt</title>
		<link>http://www.honigdachs.com/2010/03/11/lesetipp-logik-verwirrt/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 07:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FINANZKRISE]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.stern.de/panorama/icke-muss-vor-jericht-warum-soll-ich-nicht-mal-die-beguenstigte-sein-herr-richter-1549510.html
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stern.de/panorama/icke-muss-vor-jericht-warum-soll-ich-nicht-mal-die-beguenstigte-sein-herr-richter-1549510.html">http://www.stern.de/panorama/icke-muss-vor-jericht-warum-soll-ich-nicht-mal-die-beguenstigte-sein-herr-richter-1549510.html</a></p>
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		<title>Der automatisierte Diebstahl</title>
		<link>http://www.honigdachs.com/2010/03/09/der-automatisierte-diebstahl-5/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FINANZKRISE]]></category>

		<category><![CDATA[Schach]]></category>

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		<description><![CDATA[oder Das System zerstört sich selbst* (5)
„Das heutige Schönheitsideal“, sagt Gregor, „widerspricht dem Willen der Natur. Frauen haben von Natur aus breitere Becken als Männer.“
„Die Öffentlichkeit feiert Magermodelle, deren schmale Becken sind Symbol der Unfruchtbarkeit und der Impotenz.“
„Was man heimlich liebt. Die Alte als Püppchen.“
„Jeder zweite Werbespot hat Leni Riefenstahl zur Taufpatin. Rasierklingen glänzen blau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder Das System zerstört sich selbst* (5)</strong><br />
„Das heutige Schönheitsideal“, sagt Gregor, „widerspricht dem Willen der Natur. Frauen haben von Natur aus breitere Becken als Männer.“<br />
„Die Öffentlichkeit feiert Magermodelle, deren schmale Becken sind Symbol der Unfruchtbarkeit und der Impotenz.“<br />
„Was man heimlich liebt. Die Alte als Püppchen.“<span id="more-1977"></span><br />
„Jeder zweite Werbespot hat Leni Riefenstahl zur Taufpatin. Rasierklingen glänzen blau und silbern, sie sind niemals ver- klebt oder stumpf wie in der Wirklichkeit. So scheint bei Leni Riefenstahl die Sonne auf die Latte beim Hochsprung. Auch der Schritt des Läufers in die Pfütze – die Kamera noch unter der Fußsohle – klassisch Leni Riefenstahl. Ebenso die Muskeltypen, die vor Autos und hinter Gartenhecken posieren. Selbst Bohrmaschinen werden so vor die Kamera gehalten wie Leni Riefenstahl den Speer ins Bild fallen ließ. Die Sprünge vom Felsen in der Shampoo-Werbung.“<br />
„Die Mediziner zehren ja auch von den Experimenten der KZ-Ärzte. Manche Krankheit kann heute geheilt werden, weil es Leute wie Mengele gab.“<br />
„Lass uns Schach spielen.“</p>
<p>Er ist ein schlauer Hund. Ich laufe mit dem Kopf gegen die Wand. Ich trete immer wieder gegen den Pfosten auf f4. Ich lasse mich in ein katalanisches Diestelfeld locken, angeblich warten dort drei Jungfrauen.</p>
<p>*Zur Schreibweise sich selbst / sich selber:</p>
<p><a href="http://canoo.net/blog/2008/10/21/muss-ich-es-selbst-oder-selber-tun/">http://canoo.net/blog/2008/10/21/muss-ich-es-selbst-oder-selber-tun/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten&#8221;?</title>
		<link>http://www.honigdachs.com/2010/03/09/denken-sie-nicht-an-einen-blauen-elefanten/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tour de Wolga]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,682386,00.html 
Thorsten Havener ist Zauberer und Gedankenleser, außerdem Spezialist für Nikotinentwöhnung, insofern verzeihe ich ihm den geschäftsschädigen Ratschlag, den er mit dem Titel seines Buches erteilt. 
 Doch, denken Sie an einen blauen Elefanten!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,682386,00.html">http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,682386,00.html </a><br />
Thorsten Havener ist Zauberer und Gedankenleser, außerdem Spezialist für Nikotinentwöhnung, insofern verzeihe ich ihm den geschäftsschädigen Ratschlag, den er mit dem Titel seines Buches erteilt. <a href="http://www.dittrich-verlag.de/Buch/86"><br />
</a> <a href="http://www.dittrich-verlag.de/Buch/86">Doch, denken Sie an einen blauen Elefanten!</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der automatisierte Diebstahl</title>
		<link>http://www.honigdachs.com/2010/03/09/der-automatisierte-diebstahl-4/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FINANZKRISE]]></category>

		<category><![CDATA[Schach]]></category>

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		<description><![CDATA[oder Das System betrügt sich selber (4)
Gregor stellt die Schachfiguren aufs Brett, ich zünde mir eine Zigarette an. Auf dem Boden liegen Bücher, Notenblätter und behördliche Schreiben. Gregor plant mal wieder das Aufräumen.
In einem Brief wird ihm mitgeteilt, dass seine Miete vier Euro zu hoch sei, er solle sich eine preiswertere Wohnung suchen oder den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder Das System betrügt sich selber (4)</strong><br />
Gregor stellt die Schachfiguren aufs Brett, ich zünde mir eine Zigarette an. Auf dem Boden liegen Bücher, Notenblätter und behördliche Schreiben. Gregor plant mal wieder das Aufräumen.<br />
In einem Brief wird ihm mitgeteilt, dass seine Miete vier Euro zu hoch sei, er solle sich eine preiswertere Wohnung suchen oder den Betrag selber bezahlen. Er will nun jeden Monat eine Schachtel Zigaretten weniger rauchen, damit er nicht umziehen muss.<span id="more-1975"></span><br />
Es klingelt, er stolpert über Bücher im Flur und öffnet die Tür.<br />
„Sie haben bei uns eine Schraube bestellt?“<br />
Gregor stottert, er scheitert schon an der ersten Silbe.<br />
Eine Frau betritt das Zimmer, Stift und Block in der Hand, Mantel überm Arm.<br />
„Oder haben Sie bei uns eine Schraube bestellt? Die Rechnung muss bezahlt werden! Hier steht doch die Schreib- tischlampe. Sind Sie bereit, die Schraube zu bezahlen? Ich warte.“<br />
Gregor fragt: „Welche Schraube?“<br />
Sie reicht ihm ein Blatt Papier.<br />
„Das sind Sie doch?“<br />
„Sie sind im f&#8211;alschen E—ingang“, sagt Gregor.<br />
„Da haben Sie aber Glück gehabt“, sagt die Frau. „Aber diese Lampe ist von unserer Firma.“<br />
Gregor bringt sie zur Tür.</p>
<p>„Wieso hast du diese Frau hereingelassen?“<br />
„Sie hat mich nicht gefragt.“<br />
„Jemand hat eine Schraube bestellt und bekommt deswegen Hausbesuch?“<br />
„Ich habe keine Schraube bestellt“, sagt Gregor.<br />
„Merkst du etwas? Weil jemand eine Schraube bestellt hat, wird er angeblafft?“<br />
„Der Fleischer schimpft über die neuen Hygienevorschriften. Kleine Privatbetriebe dürfen nicht mehr schlachten. Die Wurst soll nur noch aus großen Fabriken kommen. Lies!“<br />
Er gibt mir eine Zeitung.<br />
„Unsere Beamten in Brüssel kämpfen für keimfreie Produkte wie aromafreie Würste, schimmelfreien Käse und fettfreien Speck. Nicht aber für chemiefreie Produkte.“<br />
„Unsere Beamte? Unter unseren Beamten wirst du keinen Verantwortlichen finden. SO IST DAS SYSTEM! Das System arbeitet, die Maschinerie läuft. Weshalb zerstört die eine ordnende Hand, was die andere Hand soeben aufgebaut hat? Brüssel gibt Geld in strukturschwache Regionen, die strukturschwach wurden, weil Brüssel die chemischen Wurst- fabriken unterstützt. Brüssel spricht natürlich im Namen der Vernunft, Papperlapapp. Lass uns Schach spielen.“<br />
„Willst du Kaffee? Mit Milch, mit Amaretto-Geschmack?“<br />
„Ja.“<br />
Gregor hört neuerdings etwas schlechter, ich muss laut sprechen.</p>
<p>Man hat so einiges zu verdauen. Mein Schmutzengel ist ziemlich beschäftigt. Vor zwanzig Jahren habe ich Wetten abge- schlossen: Es lohnt nicht, in die Rentenkasse einzuzahlen. Als Rentner werden wir wieder in Kellern leben, in feuchten, überfüllten Kellern.<br />
„Wissen die da oben nicht, was passiert?“<br />
„Die da oben sind entweder Zyniker oder überfordert. Sie mauscheln, so lange sie mauscheln können. Die Gesellschaft hat keine Idee von sich selber, sie hat kein Wozu, sie ordnet nur Materie. Aber hatte Cäsar nicht wenigstens einen Koch bei sich?“</p>
<p>Wir spielen. Er gewinnt natürlich. Er kann schneller denken als gucken. Ich packe seinen Hals – er hat ihn mit Fett eingeschmiert und entgleitet mir.<br />
„Ein windiger Typ bist du!“.<br />
„Weiß ich.“<br />
„Eine gemeingefährliche Schlange!“.</p>
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		</item>
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		<title>Der automatisierte Diebstahl</title>
		<link>http://www.honigdachs.com/2010/03/08/der-automatisierte-diebstahl-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FINANZKRISE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.honigdachs.com/?p=1974</guid>
		<description><![CDATA[oder Das System betrügt sich selber (3)
Ich kann auf der Internet-Seite der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; keine AGB* erkennen. Oder übersehe ich etwas? Zum Stichwort &#8220;Unterbrechung&#8221; findet sich der Hinwies: &#8220;Stellen Sie Ihre Berliner Zeitung für die Zeit Ihres Urlaubs einer sozialen Ein- richtung oder Freunden zur Verfügung. Und ein kleines Dankeschön gibt es auch noch dazu.&#8221;
*AGB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder Das System betrügt sich selber (3)</strong><br />
Ich kann auf der Internet-Seite der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; keine AGB* erkennen. <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/service/global/src/web/index.php?Path=/serviceOverview&amp;Category=2&amp;MenId=24">Oder übersehe ich etwas?</a> Zum Stichwort &#8220;Unterbrechung&#8221; findet sich der Hinwies: &#8220;Stellen Sie Ihre Berliner Zeitung für die Zeit Ihres Urlaubs einer sozialen Ein- richtung oder Freunden zur Verfügung. Und ein kleines Dankeschön gibt es auch noch dazu.&#8221;<br />
*AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der automatisierte Diebstahl</title>
		<link>http://www.honigdachs.com/2010/03/08/der-automatisierte-diebstahl-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FINANZKRISE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.honigdachs.com/?p=1973</guid>
		<description><![CDATA[oder Das System betrügt sich selbst (2)
Zeitungen, deren Existenz selbst gefährdet ist und die, entsprechend ihrem Selbstverständnis, für eine demokratische Kultur notwendig sind, entmündigen ihre Geschäftspartner / Leser, sie verkindlichen sie, sie wollen ihr Verhalten beein- flussen, und sie verschleiern diese ihre Absichten, so mit dem falschen Begriff „Geschenk“. Sie beklagen den Verlust an „Lesekompetenz“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder Das System betrügt sich selbst (2)</strong><br />
Zeitungen, deren Existenz selbst gefährdet ist und die, entsprechend ihrem Selbstverständnis, für eine demokratische Kultur notwendig sind, entmündigen ihre Geschäftspartner / Leser, sie verkindlichen sie, sie wollen ihr Verhalten beein- flussen, und sie verschleiern diese ihre Absichten, so mit dem falschen Begriff „Geschenk“. Sie beklagen den Verlust an „Lesekompetenz“ und tragen zum Verfall der Sitten bei.<span id="more-1973"></span></p>
<p>Der Ort der Utopie ist versteppt, und weil die radikale Sehnsucht nach etwas grundsätzlich Besserem fehlt, fehlen auch mittlere Entwürfe, schweigt auch die Vernunft und entsteht freier Raum für politische Abenteuer. Die Vernunft hat keine Perspektive, weil die Gesellschaft glaubt vernünftig zu sein. Die Gesellschaft hat keine Idee von sich selber, sie hat kein Wozu, sie ordnet nur Materie. Sie strebt Wachstum auf Kosten von Verschuldung an, sie zerstört sich also selbst. (Der Wachstumsbegriff ist genauso blöd wie die Tonnenideologie im früheren Ostblock. &#8220;Die Sowjetunion wird die USA bald in der Stahlproduktion überholt haben und deshalb industriell weiter entwickelt sein, Deutschland wird bald nicht mehr Exportweltmeister sein!&#8221;- weil ein 1,3 Milliarden-Volk mehr Güter außer Landes bringt.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der automatisierte Diebstahl</title>
		<link>http://www.honigdachs.com/2010/03/08/der-automatisierte-diebstahl/</link>
		<comments>http://www.honigdachs.com/2010/03/08/der-automatisierte-diebstahl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Honigdachs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[FINANZKRISE]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.honigdachs.com/?p=1972</guid>
		<description><![CDATA[oder Das System betrügt sich selbst (1)
Was im Kleinen nicht funktioniert, kann als Ganzes nur scheitern. Betrachtet man elementare wirtschaftliche Vorgänge genau und unideologisch, so versteht man auch, weshalb das Herrschaftswissen bei der Bewältigung der Finanzkrise versagt. Oder weshalb die offiziellen Statistiken zu Sternendeutereien einladen.
Ein Beispiel: Die „Berliner Zeitung“ hat vor einiger Zeit ihre „AGB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder Das System betrügt sich selbst (1)</strong><br />
Was im Kleinen nicht funktioniert, kann als Ganzes nur scheitern. Betrachtet man elementare wirtschaftliche Vorgänge genau und unideologisch, so versteht man auch, weshalb das Herrschaftswissen bei der Bewältigung der Finanzkrise versagt. Oder weshalb die offiziellen Statistiken zu Sternendeutereien einladen.<br />
Ein Beispiel: Die „Berliner Zeitung“ hat vor einiger Zeit ihre „AGB geändert“.<span id="more-1972"></span> Der Leser, der sein Abonnement etwa für einen Urlaub unterbricht, muss die nicht gelieferte Zeitung seitdem dennoch bezahlen. Er erhält aber einen „Geschenk- scheck“, offiziell im gleichen Wert des zu Unrecht erhobenen Betrages. Der Leser kann den Geschenkscheck für „Shopping &amp; Mehr“ ausgeben, zum Beispiel in den Firmen Karstadt oder C&amp;A, er kann ihn bei den Firmen „INJOY“ oder „Runners Point“ für „Sport und Fitness“ benutzen oder für „Fun &amp; Action auf den Kanaren“.<br />
Der Änderung der „AGB“ hat der Leser natürlich nicht zugestimmt, er wurde über sie auch nicht informiert.<br />
Der Vorgang bleibt unabhängig davon erstaunlich. Die Zeitung arbeitet mit dem Geld des Kunden. Wer macht Gewinn bei dieser Art von Geschäft? Wer ist Verlierer? Der Arbeitsaufwand für den „Geschenkscheck“ ist ja höher als bei der korrekten Abbuchung der tatsächlich erbrachten Leistung. Es sei denn, man beauftragt eine externe Firma mit der Organisation. Doch welchen Nutzen hat die Zeitung davon, dass sie für Privatfirmen „Kundenbindung “ betreibt?<br />
Moralische Aspekte hat dieses Geschäftsmodell ebenfalls, schließlich beansprucht die Zeitung, zur Verbreitung der Wahrheit beizutragen, offen und transparent zu arbeiten.</p>
<p>Im „Abo-Service“ erhält man eine telefonische Auskunft. „Wir haben den Geschenkscheck nicht Geschenkscheck genannt. Uns wurde gesagt, wir machen das wie die Deutsche Bahn, da erhält man doch auch Geschenke, wenn man eine Fahrt nicht antritt!“.</p>
]]></content:encoded>
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