Magisches Dreieck in Kiev entdeckt

Die Ukraine bleibt ein trauriges Land, die Söhne verlassen die Heimat; zwei Komma acht Millionen arbeiten in Russland, berichtet “Ukraina”. Land wird illegal an tunesische und arabische Großhändler verpachtet, erzählt man sich in Kiev am Kneipentisch.
Das große Thema in der Stadt- und in der Boulevardpresse: das, woanders würde man sagen, Trinkwasser stinkt neuerdings nach Fisch. weiterlesen »

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Honigdachs am 22. Februar 2010 in Zeitgeschehen

2010

Die säkulare Gesellschaft, Terror der Intimität und des Privaten, hat das Bewusstsein wie einen Speer gegen sich selbst gerichtet, die vergiftete Spitze im linken Auge. Das Ich ist ein Warenkorb, sein Aktienkurs wird von feigen Regierungen entwertet, die Normalität spielen - Rudi Ratlos führt Regie. Das Gesetz des Durchschnitts gilt als Krönung der Mathematik, Mathematik ist Regierungskunst. Die Göttin der Vernunft schweigt, weil ihr die Augen verbunden wurden, seit der Platz der Utopie leergefegt wurde. weiterlesen »

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Honigdachs am 22. Februar 2010 in Zeitgeschehen

Wer hilft dem JobCenter? (1)

JobCenter, bereits der Name dieser Behörde ist eine kulturgeschichtliche Abhandlung wert. In einem Center darf man mit den Verkäuferinnen meistens sprechen, und Beschwerden werden zumindest angehört. Im JobCenter aber sind „per- sonengebundene Gespräche nicht vorgesehen“. So lautet die stereotype Antwort eines vorgeschalteten „Service-Centers“, wo telefonische Nachfragen zu den Schreiben des JobCenters erlaubt sind. weiterlesen »

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Honigdachs am 22. Februar 2010 in Zeitgeschehen

Umzug wegen 4 Euro?

Gregor hat mal wieder Post vom JobCenter bekommen. Seine Miete sei zu hoch, die unangemessenen Kosten betragen 4 Euro im Monat. Er wird deshalb ins JobCenter vorgeladen. Er soll entweder einen Untermieter aufnehmen oder Ver- handlungen mit dem Vermieter führen oder sich an den Kosten beteiligen oder in eine andere Wohnung umziehen. weiterlesen »

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Honigdachs am 22. Februar 2010 in Zeitgeschehen

Wahlen in der Ukraine

„Nicht einmal die größten deutschen Zeitungen schaffen es, Korrespondenten in der Ukraine arbeiten zu lassen”, erzählt Kyryl Savin, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiev. “Bei besonderen Ereignissen, wie zum Beispiel den Wahlen, kommen einige aus Moskau oder Warschau, sie bleiben einige Tage, zitieren die Meinung des Taxifahrers, der sie ins Hotel brachte, das ist mehr oder weniger Katastrophenjournalismus.“ Nur Clemenz Hoffmann lebt hier und berichtet für den Deutschlandfunk. weiterlesen »

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Honigdachs am 20. Februar 2010 in Zeitgeschehen

Lesetipp: Geile Kritiker

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1126026/ 

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Honigdachs am 17. Februar 2010 in Literatur

Blauer Elefant, 2. Auflage

Auf einem blauen Elefanten“: Soeben ist die zweite, überarbeitete Auflage erschienen. Vor allem die Qualität der Schwarz-Weiß-Fotos hat sich deutlich verbessert. In der 1. Auflage (2000 Exemplare) waren diese Fotos noch abge- soffen, weshalb ich das Buch eigentlich gar nicht recht leiden konnte. Eine Leserin meinte, ich hätte es diesbezüglich an Sorgfalt fehlen lassen. Aber der Fehler passierte in der Produktion.
Eine neue Rezension zum Buch gibt es hier: literaturkritik

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Honigdachs am 29. Januar 2010 in Literatur

Fotoausstellung u.a.

Mittelschwere Alpträume wegen der Ausstellung. Ich weiß ja selbst, dass es wieder einmal ein größenwahnsinniges Projekt ist, gleich 99 Fotos zeigen zu wollen. Alle Profis raufen sich die Haare angesichts dieser Zahl. Aber das “Russische Haus” ist groß, das ganze Foyer kann ich füllen.
Die Schwierigkeiten entstehen dort, wo man sie nicht vermutet. weiterlesen »

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Honigdachs am 27. Januar 2010 in Literatur

Ärger mit E-Plus (25)

Immer noch Ärger mit E-Plus, trotz des Entschuldigungsschreibens und der Gutschrift. Ich wurde stutzig, weil auch auf der Dezemberrechnung wieder 8 Euro für diese schwachsinnige Partnerkarte berechnet wurden. Tatsächlich scheint das rechtens, da die Gutschrift sich mit der monatlichen Belastung überschneidet. Dennoch bleibt von dem Guthaben von 75 Euro nach dem Abzug der Januar-Rechnung (28 Euro für einen realen Verbrauch von 6,80 Euro) nur ein Rest von 16 Euro. Wie kann das sein? weiterlesen »

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Honigdachs am 27. Januar 2010 in Literatur

Lesetipps: Kunst, Wodka, Farbfilme

Das Internet wird es wahrscheinlich noch in eintausend Jahren geben, meint Alexander Kluge im Interview mit der FAZ. Kerstin Holm schildert, weshalb Wodkatrinken eine Berufung ist.
Die Ukraine-Nachrichten melden, dass die Bevölkerungszahl in der Ukraine weiter abnimmt. Seit 1992 ist die Zahl der Bürger von 52 Millionen auf unter 46 Millionen gesunken. Die Hauptursachen dafür sind die Emigration, die Folgen von Tshernobyl, der Wodkakonsum und AIDS (geschätzte 400.000 Betroffene).
Die Moskauer Deutsche Zeitung berichtet, dass sowjetische Filmklassiker coloriert werden.

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Honigdachs am 22. Januar 2010 in Zeitgeschehen

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