Monatsarchiv für Februar 2009

Zu: Dostojevskijs Einwand

Über den Satz: „Mit der Freiheit wächst auch die Menschenverachtung, weil auch die Moral den Regeln der Arbeitsteilung unterworfen wird.“
Nachdem Fjodor Michailovitsch Dostojevskij die Weltausstellung in London besucht hatte, erhoffte er für Russland eine alternative Entwicklung zum für ihn kalten Rationalismus des Westens, weiterlesen »

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Honigdachs am 21. Februar 2009 in Literatur

Wechselnde Ansichten

Nichts sagen, nur sehen, hören und schweigen. weiterlesen »

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Honigdachs am 20. Februar 2009 in Literatur

Einsicht

Das Herz sagt: Beende die Schreiberei im Internet! – der Platzwart erhebt Einspruch: die Seite soll bleiben! Er meint, es sei Koketterie, sie abschalten zu wollen. weiterlesen »

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Honigdachs am 20. Februar 2009 in Literatur

Animalisches Schach

Heute war bei der Berliner Seniorenmeisterschaft allgemeines Kopfschütteln angesagt. Am Spitzenbrett saßen sich gegenüber: Turnierfavorit W.R. (Elo 2280) und der überraschende Vorjahressieger G.S. (Elo 2163), über dessen Schlafstörungen wir gestern berichteten. weiterlesen »

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Honigdachs am 18. Februar 2009 in Schach

Der General im anderen Gewand

Bei der Berliner Seniorenmeisterschaft im Schach zuzusehen, ist beinahe so berauschend wie nächtliches Fahrradfahren durchs liebliche Russland.* Der sagenhafte Held G.S. spielt noch immer nur mit halbem Tempo – er schlief schon am Brett ein, rauchte im Turniersaal, und heute bemerkte er nicht, dass er eine Figur mehr als der Gegner hatte – das musste der ihm erst sagen. weiterlesen »

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Honigdachs am 18. Februar 2009 in Schach

Schwätzer

Ich soll ein Geheimnis beschreiben, ohne es zu verraten, sagt der Platzwart. Das Geheimnis ist so geheim, dass ich noch nicht einmal den Ort verraten darf, an dem sich der Schatz weiterlesen »

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Honigdachs am 17. Februar 2009 in Literatur

Zufriedenheit

Seltsam, ich bin wirklich zufrieden mit mir, zum ersten Mal seit August letzten Jahres, und dieses Gefühl hält seit Tagen an. Gründe gibt es ausreichend: Das Buch wird bald erscheinen. Außerdem schenkte N. (5 Jahre) mir einen kleinen blauen Elefanten aus einem Überraschungs-Ei, ich trage das daumengroße Spiel- zeug als Maskottchen nun in meiner Jackentasche. Räder hat es auch - vier. weiterlesen »

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Honigdachs am 16. Februar 2009 in Schach

Was schreiben?

Lineal für Kritiker
Natürlich gibt es objektive Maßstäbe für Qualität in der Kunst. Einer lautet: „Der Rang eines Kunstwerks bemisst sich daran, wie weit es ermöglicht, uns von ihm zu entfernen, ohne es zu verlassen.“ (Heiner Müller) Mit anderen Worten: Wie stark regt das Kunstwerk zu Erkenntnissen an, wie stark und nachhaltig verändert es das Bewusstsein, wie glaubwürdig verzaubert oder verführt es. Ein Roman sollte Steine erweichen können, seine Lektüre sollte dem Leser die Tränen in die Augen treiben, egal, ob es Lachtränen oder Tränen des Schmerzes sind. weiterlesen »

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Honigdachs am 16. Februar 2009 in Bushaltestellen, Literatur

Fies

Fies ist wahrscheinlich mein Lieblingswort im Deutschen. Es ist ein humanes, ehrliches Wort, denn es sagt, was es sein will. weiterlesen »

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Honigdachs am 15. Februar 2009 in Schach

Späte Erklärung

Gut, ich erzähle dir, weshalb ich dich verlassen habe. Ich möchte eine Frau, die ich liebe, ein bisschen bewundern. Aber du bewunderst dich selber, das nimmt mir die Freude, über dich zu staunen. Ich möchte sozusagen als Sänger gefordert werden. Aber du lobst dich in einer Weise, die mir peinlich ist. Du sagst, du seiest eine Eins-A-Frau. Figur der Extraklasse, höchste Qualifikation im Fach erotische Ekstase. Ich stimme dir zu. Doch ich will dir nicht zustimmen, weil, wie gesagt, siehe oben.

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Honigdachs am 15. Februar 2009 in Literatur

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