Literatur, Russland - Ukraine

Mein heutiges Live-Interview für den Südwestrundfunk. Text und Audio. Ob Russland den Krieg gewinnt, wollten sie wissen.

– Sie haben uns in Interviews wieder immer geschildert, dass Sie froh sind morgens gesund und unversehrt aufzuwachen. Wie geht es Ihnen heute früh?
– Das ist heute auch der Fall. Die Nacht war ruhig, es gab keine Warnungen vor anfliegenden Raketen. Das ist insofern erstaunlich, weil es ja vor zwei, drei Tagen sehr heftig war, da war alle zwei, drei Stunden Luftalarm. Und da wird einem natürlich immer, ja, ein bisschen angst und bange. …weiterlesen »

Literatur

Des Kremls übersehene Kriegsgründe – der dysfunktionale russische Staat kann im friedlichen Wettbewerb mit anderen Ländern schlicht nicht mithalten

Ob Rohstoffe, Technik oder Getreide – für Russlands Elite war die Ukraine ein Objekt, das sie ungehemmt ausplündern konnte. Die auf dem Maidan erworbene Freiheit und ein neuer Wohlstand stellten Putins ganzes System bloss. Das konnte dieser so nicht stehenlassen. …weiterlesen »

Russland - Ukraine

Würde des Helfens, Rausch des Tötens – der Ukraine-Krieg treibt das Beste, aber auch das Übelste in den Menschen hervor

Alle Ukrainer sind inzwischen Militärspezialisten. Sie singen Lieder über Drohnen, kennen die Reichweiten von Haubitzen, hoffen auf die Lieferung von Kampfflugzeugen und Artilleriemunition, insbesondere vom Kaliber 155 mm. …weiterlesen »

Literatur

Würde des Helfens, Rausch des Tötens

Mein Gastkommentar in der NZZ
Seit zwei Jahren herrscht in der Ukraine Krieg, doch auch wenn man als Beobachter die Berichterstattung intensiv verfolgt, hat man noch keinen Begriff davon, was es heisst, unter Kriegsbedingungen zu leben. Es verschieben sich die Realitäten, im Guten wie im Schlechten.
(Anm. betreffs „Ukraine-Krieg“: Titel und Teaser formuliert in der Regel, so auch hier, die Redaktion.) 
https://shorturl.at/fwyOU

Russland - Ukraine

Nicht bloss Naivität

Wir waren naiv in Bezug auf Russland, hört man jetzt manchmal im Westen von einigen Protagonisten. Statt naiv sollten sie sagen: leicht manipulierbar. Und viele sind weiterhin Opfer ihrer Leichtgläubigkeit. Unter anderem weil sie so wenig wissen über Russland – offenbar selbst bei der Nato. Siehe die gestrigen Darlegungen der Politikwissenschaftlerin und Zukunftsforscherin Florence Gaub, die Direktorin der Forschungsabteilung des NATO Defense College in Rom ist.
Sie hofft auf lustige Friedensverhandlungen. (Link siehe 1. Kommentar)

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Russland - Ukraine

Besuch an der Front

Die ukrainischen Soldaten kämpfen nicht, sie „arbeiten“
N-TV: Von Christoph Brumme, Slowjansk
Als die ukrainischen Soldaten hören, dass die Deutschen sich am meisten für die Stimmung in der Ukraine interessieren, müssen sie lachen. Und Kolja empört sich, dass er in ein Sanatorium im Wald geschickt wurde.

Russland - Ukraine

Des Kremls übersehene Kriegsgründe

Mein Gastkommentar in der NZZ:
Des Kremls übersehene Kriegsgründe – der dysfunktionale russische Staat kann im friedlichen Wettbewerb mit anderen Ländern schlicht nicht mithalten
Ob Rohstoffe, Technik oder Getreide – für Russlands Elite war die Ukraine ein Objekt, das sie ungehemmt ausplündern konnte. Die auf dem Maidan erworbene Freiheit und ein neuer Wohlstand stellten Putins ganzes System bloss. Das konnte dieser so nicht stehenlassen.

https://www.nzz.ch/meinung/nicht-wettbewerbsfaehig-des-kremls-uebersehene-kriegsgruende-ld.1775119

Russland - Ukraine

Vorbereitung auf eine Dienstreise / Erinnerung an deutsche Hasenfüße

Einige Wochen vor dem heimtückischen Überfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion, Pardon, vor dem heimtückischen Überfall Putin-Russlands auf die freie, friedliche Ukraine, saßen wir, einige Freunde aus Poltawa, im Januar 2022 in meiner Küche und redeten über den drohenden Krieg.
Was werden wir tun, wenn. …weiterlesen »

Russland - Ukraine

Zeitenwende

„Inzwischen wissen schon alle ukrainischen Kinder, wie viele Taurus die Deutschen haben, und dass sie die uns nicht geben wollen“, sagte gestern ein Mann in der Bierstube in Poltawa. „Sogar die Kinder im Kindergarten reden schon darüber.“

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Die Stimmung und die Deutschen

Ein Schweizer Redakteur versteht sofort, was deutsche Journalisten offenbar gar nicht verstehen.
Der Schweizer fragt mich: „Ich habe immer noch Mühe mir vorzustellen, wie man Krieg und Alltag zusammenbringt. Wie erlebt man die Gewöhnung an das Schreckliche, was lässt sich dagegen tun?»
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