Heilige Einfalt (Leider ekliges Thema)

Kriegstagebuch, Poltawa, 31.01.2026
Dieser junge deutsche Mann (Podcaster Ole Nymoen) würde lieber unter ruzzischer Besatzung leben, als gegen die ruzzen zu kämpfen – „für den deutschen Staat“, wie er sagt; „für seine Nächsten und Liebsten“ würden nicht verblendete Menschen sagen.
„Sie glauben, dass, wenn dort Frieden irgendwann (ent-)steht, dass dann permanent alle weiter vergewaltigt und massakriert werden?“, fragt er. (ab min. 15:25)

1. Die Besatzer fürchten aber, dass jeder Nicht-ruzze ein Feind sein kann, also kann ihrer Meinung nach auch jeder massakriert werden.
2. Der junge Mann ist nicht hässlich, ihn werden die Besatzer womöglich lieber vergewaltigen als einen Opa wie mich.
3. Einen Mann oder eine Frau zu massakrieren, kann viele andere einschüchtern. Deshalb: Schon um zu zeigen, dass sie jedes Verbrechen straflos begehen können, werden die Besatz dies tun. Und weil es ihrer „Kultur“ entspricht. Und das ist keine Frage des Glaubens.

Ein Mensch mit Selbstachtung könnte einfach sagen: Allein, um diese Risiken zu vermeiden, kämpfe ich für meine Freiheit und Selbstbestimmung, und für die meiner Nächsten und Liebsten, meiner Nachbarn und Mitmenschen. Egal, ob das Staatswesen nun seinen Idealen entspricht oder nicht.

Themen: Russland - Ukraine

Kommentare geschlossen.

  • Honigdachs-Galerie

  • Themen