Viktoria Sorochinski in Poltawa

Poltawa, 16.04.2026
Sehr schöner, entspannter Abend gestern mit der genialen und bezaubernden Viktoria Sorochinski. Genial sage ich bewusst, weil mir oft der Atem stockt, wenn ich ihre Fotos ansehe. Faszinierend, wie sie mit Licht und Farben arbeitet, faszinierend die Kontraste, die Perspektiven, die Inszenierungen. Eines der meines Erachtens schwierigsten fotografischen Genres, das Fotografieren von Natur im weitesten Sinne, im Besonderen von Bäumen, Sträuchern, also fotografischem „Gestrüpp“, beherrscht sie meisterhaft. Die von ihr fotografierten Menschen sind IMMER SCHÖN, egal, wie alt sie sind oder wie sie ohne Viktorias magische Kamera aussehen.

Viktoria lebt heute meistens in Berlin, nach Aufenthalten und Studien in der ehemaligen Sowjetunion, Israel, Kanada und den USA, wo sie ihren Master of Fine Arts an der New York University erwarb. Nach Poltawa kommt sie seit Jahren regelmäßig. Der Ort habe eine magische Kraft für sie, erzählte sie gestern. Als sie zum ersten Mal hier war, erzählte ihr ihre Mutter, dass ihre Großmutter hier geboren wurde, was sie bis dahin gar nicht gewusst (oder wieder vergessen?) hatte. Sie hat viele Menschen aus Poltawa porträtiert, vor allem lokale „Berühmtheiten“ mit einzigartigen Geschichten (darunter auch meine Wenigkeit).
Auf ihrer Homepage erfährt man: „Ihre Arbeiten wurden in über 90 internationalen Publikationen veröffentlicht und rezensiert, sie hat über 85 Einzel- und Gruppenausstellungen in 25 Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie Asiens realisiert. Sie ist außerdem Preisträgerin und Finalistin von über 50 internationalen Wettbewerben, Stipendien und Auszeichnungen, darunter der Arnold-Newman-Preis, der Leica-Oskar-Barnack-Preis» und andere renommierte Preise.

Siehe Fotos auf ihrer Homepage, Link im 1. Kommentar.

https://www.viktoria-sorochinski.com/

Themen: Literatur

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