Russland – Ukraine

Der Kriegsalltag macht höflich

Mehr als 100 Tage dauert nun der Krieg in der Ukraine. Ihre Bürger verrohen aber nicht, im Gegenteil: Die guten Eigenschaften kommen zum Vorschein, stellt Christoph Brumme in seinem Tagebuch fest.

„Mein Sohn sagte mir: Papa, ich will da leben, wo uns die Russen nicht erschießen können“

Der Krieg ist allgegenwärtig 
Zu Beginn waren seine Freunde der wichtigste Grund in der Ukraine zu bleiben – sie wollte er nicht zurücklassen. „Das ist wirklich eine Gewissensfrage gewesen.“ Zum anderen dachte er, er könne als Autor interessantes Material zu schreiben bekommen und der dritte Grund war, dass er „relativ effektiv helfen“ konnte. …weiterlesen »

Der gute ukrainische Nationalismus

Im Kampf um die Freiheit richtet Kiew die Energien mehr nach innen als nach aussen
Nationalismus kann auch produktiv sein – gerade für die Ukraine, die als verspätete europäische Nation immer noch in den Geburtswehen liegt. …weiterlesen »

Leben im Krieg: Tagebuch-Aufzeichnungen aus der Ukraine

Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erzählt Brumme über seinen ersten Luftalarm und warum die angekündigten Waffenlieferungen der Bundesregierung auf ihn peinlich wirken. Mein gestriges Interview für SWR-Aktuell. 

„Im Schatten des Krieges“ … betrügt sich Deutschland selbst

Deutsche Welle: Erste Rezension meines gestern in Deutschland erschienen Buches „Im Schatten des Krieges“.
„Christoph Brumme ist skeptisch über ein baldiges Ende des Krieges. Russland habe bis heute keinerlei juristische und moralische Verantwortung für die massenhaften Morde an den Ukrainern im 20. Jahrhundert übernommen. Und die Propaganda in den letzten acht Jahren hat ihr Übriges getan: „Die Mehrheit der Russen will diesen Krieg, und je länger er dauert, desto mehr, desto fanatischer. Eine (vorübergehende) Niederlage Russlands würde die Rachegelüste dort nur ins Unendliche wachsen lassen. Das Ende des Krieges kann nur mit dem Ende des russischen Staates in seiner jetzigen Form kommen. Russland kämpft jetzt tatsächlich auch selbst um seine Existenz.“

Neues Buch: Im Schatten des Krieges

Mein Kriegstagebuch wird in dieser Woche im Hirzel Verlag erscheinen. Ich habe es der Armee der Ukraine gewidmet und allen Freiwilligen, dank derer ich dieses Buch schreiben konnte.
 
Tagebuchaufzeichnungen aus der Ukraine

»Was man im Krieg lernen kann? Stumpft man ab, setzt irgendwann die Macht der Gewohnheit ein? Macht der Krieg »hart«, gefühllos, erhaben über Schmerzen? Nein. Das sind nur Klischees. Jeder Tag bringt neues Grauen. Im besten Fall lernt man für einige Zeit, heftige Gefühle zu unterdrücken, weil es den Lebenstrieb schwächen würde, ihnen nachzugeben.«

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Nicht reden. Machen! – Light of Hope

Der Comedian Sven Hieronymus hat zusammen mit Freunden innerhalb kürzester Zeit eine unglaublich effektive Organisation für Ukraine-Hilfe aufgebaut. Sie leisten als Verein mehr, als manche deutsche Kleinstadt ihrer ukrainischen Partnerstadt hilft.
Ich kann es bezeugen, weil „Nicht reden. Machen!“ auch nach Poltawa schon mehrmals lebensnotwendige und lebensrettende Güter versendet hat. Beispielsweise Asthma-Spray. Warum das derzeit wichtig ist und was das mit russischen Raketen zu tun hat, erklärt Sven Hieronymus in diesem Film bzw. TV-Interview (8 min. auf Deutsch).

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Die deutschen Medien sind mitschuldig am Krieg

„Die Medien könnten frei agieren und werden dafür bezahlt, Wahrheiten herauszufinden und darzustellen. Aus diesem Grund kann deren Mitschuld weder relativiert noch entschuldigt werden.

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„In der Gefahr wächst auch der Lebensmut“

Leben in der Ukraine: Mein gestriges Interview im hr-inforadio

Am Schluss war ich wieder zu emotional. Mein Herz ist zu weich. Ich bin nicht gemacht für den Krieg. Vielleicht gut so.
Aber im Tagebuch musste ich über dieses Ende noch einmal nachdenken: …weiterlesen »

«Alle starren auf den 9. Mai in Russland»

Christoph Brumme beschreibt den Alltag im Krieg. Die Ukrainer warten nun mit Sorge, ob Putin bei der jährlichen Militärparade in Moskau die Generalmobilmachung verkündet. Woche 15 des Ukraine-Tagebuchs. Im NZZ magazin.

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