Russland – Ukraine
Zum 210. Geburtstag von Nikolai Gogol
Heute vor 210 Jahren, am 1. April 1809, wurde Nikolai Wassiljewitsch Gogol in der ukrainischen Kossaken-Stadt Sorotschynzi geboren. Christoph Brumme blickt zurück auf einen der großen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts
Mein Beitrag bei Ukraine verstehen
Demokratie ist keine Hexerei
In Zeiten des Krieges freie Wahlen abzuhalten und leidenschaftliche Debatten über die besten Entwicklungsmöglichkeiten zu führen, das sind eindrucksvolle Beweise für Souveränität und Gelassenheit.
Mein Kommentar über den Wahlkampf in der Ukraine bei Ukraine verstehen
Demokraten sind keine Feinde
Der Wahlkampf war hart und endete mit einer Sensation. Jetzt sollten die Ukrainer die Chance nutzen und den neuen Präsidenten Wolodymyr Selenskyjs in seinem versprochenen Kampf gegen die Korruption unterstützen.
Mein Bericht bei Ukraine verstehen
Die «Bloodlands» und ihr Grauen
Im ukrainischen Poltawa soll auf den Gebeinen Tausender von Ermordeten gebaut werden
Zwischen 1919 und 1945, da der russische Bürgerkrieg, die Zwangskollektivierung, Stalins Grosser Terror, Hitlers Vernichtungskrieg über sie hinweg rollten, waren die östlichen Länder Osteuropas Schauplatz unvorstellbarer Gewalt. Erst jetzt kommt vieles zum Vorschein, was vergessen oder tabuisiert war.
Ein Komiker will Präsident der Ukraine werden
Mein Bericht in der NZZ am Sonntag: Wolodimir Selenski führt die Umfragen an, die alten Favoriten werfen mit Dreck um sich, und am Ende könnte ein Aussenseiter neuer Präsident der Ukraine werden.
DLF – Wahl in der Ukraine
Komiker, Diebin und Oligarch – Christoph Brumme im Gespräch mit Andre Zantow
Deutschlandfunk Kultur: https://bit.ly/2TB3kBE
Am 31. März entscheiden die Ukrainer: Wer kommt in die Stichwahl ums Präsidentenamt? Komiker Wolodymyr Selenskij, Amtsinhaber und Schokoladen-Oligarch Petro Poroschenko oder Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko mit dem ungeklärten Reichtum.
Andre Zantow: Schriftsteller Christoph Brumme lebt seit drei Jahren im Osten der Ukraine und schreibt in Berichten für Zeitungen derzeit vom „unglaublichen Wahlkampf“. Er ist uns jetzt aus Kiew zugeschaltet. Was macht Sie so ungläubig?
Wahlkampf in der Ukraine – so schmutzig wie selten, so demokratisch wie nie
Am 31.März steigt der Auftakt der Präsidentschaftswahl in der Ukraine. Christoph Brumme zieht ein Resümee des bisherigen Wahlkampfes
Seit fast fünf Jahren herrscht Krieg im Osten der Ukraine. Täglich erfahren die Ukrainer aus den Nachrichten, mit welchen Waffen der Feind angreift, ob mit Panzern oder Artillerie, ob Scharfschützen ukrainische Soldaten töteten. Russland aber bestreitet noch immer trotz unzähliger Beweise, mit eigenen Truppen im Donbas zu kämpfen.
Ukraine verstehen: https://bit.ly/2FFVfYs
Die komische Ermordung des Arkadi Babtschenko – Beste PR für die Ukraine!
Mein Kommentar im Ukraine-Journal
Zeugen des Sofas können leicht reden. Sie sollen ja nicht ermordet werden, wie Arkadi Babtschenko. Eine Räuberpistole sei inszeniert worden, heißt es in der Tagesschau vom 31.05.2018. Auch der Präsident Deutschlands, Walter Steinmeier, „dürfte sich düpiert fühlen“. Schließlich hatte Steinmeier sich am Tag zuvor anlässlich seines Staatsbesuches in der Ukraine „erschüttert über den brutalen Mord in Kiew gezeigt“ – der dann doch keiner war, glücklicherweise. Ehrlicher wäre es natürlich gewesen, Arkadi Babtschenko hätte sich ermorden lassen.
https://ukraine-journal.de/die-komische-ermordung-des-arkardi-babtschenko-beste-pr-fur-die-ukraine/
Ukrainische und andere Mentalitäten
Mentalität ist eines der beliebtesten Worte in der Ukraine. Man braucht nur bedeutungsvoll zum Himmel blicken und „ukrainische Mentalität“ sagen, schon bekommt man Aufmerksamkeit, jedem fällt etwas zu diesem grenzenlosen Thema ein. …weiterlesen »
Die gefährdeten Schwäne – Fast eine Kriminalgeschichte
Meine Kolumne im Ukraine-Journal:
„Seit einiger Zeit befrage ich Ukrainer nach ihren Wünschen und Träumen. Eine einfache Frage, doch die Antworten sind oft spannend. Heute fragte ich auch meine Frau. Sie war gerade aus der Stadt gekommen.
„Ich wünsche mir, dass die Schwäne auf dem See vor unserer Datscha leben können! Sie sind so selten bei uns. Dumme Menschen aus dem Dorf fangen sie und essen sie, oder die Seen sind leer gefischt. Bei uns auf dem Markt ist Fisch so billig, warum kann man unsere Fische nicht wachsen lassen? Was sollen die Vögel essen? Die Menschen wissen nicht, was Schwäne für zärtliche Tiere sind. Wenn ein Partner getötet wird, so langweilt sich der andere so stark, dass er sich selbst vielleicht tötet. … “
https://ukraine-journal.de/die-gefahrdeten-schwane-fast-eine-kriminalgeschichte/