Russland - Ukraine
Wahlkampf in der Ukraine – so schmutzig wie selten, so demokratisch wie nie
Am 31.März steigt der Auftakt der Präsidentschaftswahl in der Ukraine. Christoph Brumme zieht ein Resümee des bisherigen Wahlkampfes
Seit fast fünf Jahren herrscht Krieg im Osten der Ukraine. Täglich erfahren die Ukrainer aus den Nachrichten, mit welchen Waffen der Feind angreift, ob mit Panzern oder Artillerie, ob Scharfschützen ukrainische Soldaten töteten. Russland aber bestreitet noch immer trotz unzähliger Beweise, mit eigenen Truppen im Donbas zu kämpfen.
Ukraine verstehen: https://bit.ly/2FFVfYs
Literatur
NZZ: Das Leben in der Ukraine könnte eigentlich ganz entspannt sein
Der unaufgeregte Patriotismus der Menschen in der zentralukrainischen Stadt Poltawa ist von Mythen und Geschichte getragen. Warum es nach wie vor Leute gibt, die der Ukraine das Recht absprechen, ein eigener, von Russland unabhängiger Staat zu sein, ist schwer zu begreifen.
Literatur
Erste Skandale im ukrainischen Wahlkampf
Christoph Brumme berichtet vom Wahlkampf in der Ukraine: von „Treueprämien“ und dem versuchten Kauf von Wählerstimmen
„1000 Hrywnja, etwa 33 Euro, sollten Wähler bekommen, die ihre Stimme Julia Tymoschenko und ihrer Partei geben, informiert die Polizei in Krementschuk. Zeugen berichten von telefonischen Angeboten, polizeiliche Ermittlungen wurden eingeleitet. …“
https://ukraineverstehen.de/brumme-skandale-im-wahlkampf/
Literatur
Ein Meister des Kitschs
Claas Relotius schrieb seine Reportagen, als wären es Romane. Er erzählt aus der Perspektive des allwissenden Erzählers – und er zieht alle Register des Kitschs. Meine Stilkritik bei tell
Literatur
NZZ – Mein Bericht zur Wahl in der Ukraine „Dieser Komiker könnte der nächste Präsident der Ukraine werden“
Präsident Poroschenko mag Erfolge vorweisen, die Verbesserung der sozialen Lage der meisten Ukrainer gehört nicht dazu. Kein Wunder, sehnen sich die Menschen nach einem, der sie dem Elend entreisst. Wer könnte sich dafür besser eignen als der wackere Protagonist der TV-Comedy «Der Diener des Volkes»?
Neue Züricher Zeitung
Literatur
Macht-Karusell oder Fortschritt – Wer ist Bürgermeister von Poltawa?
Derzeit ist nicht klar, ob Poltawa einen, zwei oder keinen Bürgermeister hat. Der bisherige Bürgermeister Oleksandr Mamai wurde am 14. September abgewählt, will aber nicht zurücktreten.
Über Machtkämpfe in der ukrainischen Provinz.
Mein Bericht aus Poltawa im Ukraine-Journal: https://bit.ly/2xG9VlY
Literatur
Bankrott der Brotfabrik Poltawa – Ende gut, alles gut?
Ein heißer Sommertag, ich besuche mal wieder die Arbeiter in der bankrotten Brotfabrik von Poltawa. Sie haben noch immer nicht die ausstehenden Löhne der letzten Monate bekommen. Aber nun wurden an jeden 120 Griwna Fahrgeld ausgezahlt, umgerechnet vier Euro, damit sie auch weiterhin zur Fabrik fahren können, um dort weiterhin nichts zu tun.
Mein Bericht aus Poltawa im Ukraine-Journal: https://bit.ly/2OfAY12
Russland - Ukraine
Die komische Ermordung des Arkadi Babtschenko – Beste PR für die Ukraine!
Mein Kommentar im Ukraine-Journal
Zeugen des Sofas können leicht reden. Sie sollen ja nicht ermordet werden, wie Arkadi Babtschenko. Eine Räuberpistole sei inszeniert worden, heißt es in der Tagesschau vom 31.05.2018. Auch der Präsident Deutschlands, Walter Steinmeier, „dürfte sich düpiert fühlen“. Schließlich hatte Steinmeier sich am Tag zuvor anlässlich seines Staatsbesuches in der Ukraine „erschüttert über den brutalen Mord in Kiew gezeigt“ – der dann doch keiner war, glücklicherweise. Ehrlicher wäre es natürlich gewesen, Arkadi Babtschenko hätte sich ermorden lassen.
https://ukraine-journal.de/die-komische-ermordung-des-arkardi-babtschenko-beste-pr-fur-die-ukraine/
Russland - Ukraine
Ukrainische und andere Mentalitäten
Mentalität ist eines der beliebtesten Worte in der Ukraine. Man braucht nur bedeutungsvoll zum Himmel blicken und „ukrainische Mentalität“ sagen, schon bekommt man Aufmerksamkeit, jedem fällt etwas zu diesem grenzenlosen Thema ein. …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Die gefährdeten Schwäne – Fast eine Kriminalgeschichte
Meine Kolumne im Ukraine-Journal:
„Seit einiger Zeit befrage ich Ukrainer nach ihren Wünschen und Träumen. Eine einfache Frage, doch die Antworten sind oft spannend. Heute fragte ich auch meine Frau. Sie war gerade aus der Stadt gekommen.
„Ich wünsche mir, dass die Schwäne auf dem See vor unserer Datscha leben können! Sie sind so selten bei uns. Dumme Menschen aus dem Dorf fangen sie und essen sie, oder die Seen sind leer gefischt. Bei uns auf dem Markt ist Fisch so billig, warum kann man unsere Fische nicht wachsen lassen? Was sollen die Vögel essen? Die Menschen wissen nicht, was Schwäne für zärtliche Tiere sind. Wenn ein Partner getötet wird, so langweilt sich der andere so stark, dass er sich selbst vielleicht tötet. … “
https://ukraine-journal.de/die-gefahrdeten-schwane-fast-eine-kriminalgeschichte/