Bei ihnen ist alles in Ordnung. Die Stimmung ist gut. Heiß ist es, schwere Arbeit, aber heute ist Sonntag. Wie alt ist die Bushaltestelle? So alt wie die Straße. Von 1980 vielleicht? Nein, früher. Ja, das Leben vergeht. Und wo kommen Sie her? Jetzt aus Poltava, sonst aus Deutsch- land. Berlin. Bei uns ist es schöner? Für mich ja. Im Sommer. Kann ich Sie fotografieren? Sie sind gute Schauspieler! Doch, glauben Sie mir.
Honigdachs am 28. November 2009 in Tour de Wolga
28.06.2009, 23. Etappe, Poltava – Fjedorivka. Geiches gilt ja seltsamerweise auch für den wirtschaftlichen Bereich: Wer weiß schon, welcher gaunerhaften Verträge von Konzernen abgeschlossen werden, wer kennt schon die Verflechtungen in den Grauzonen (Umwelt- und Wirtschaftskriminalität), wer die heroischen Kleinunter- nehmer und Selbständigen – Deutsche, die in Russland arbeiten und leben.
Ebenso ignorieren die großen Zeitungen in Deutschland die Millionen russischer Muttersprachler im eigenen Land. In Nürnberg sollen, meiner Erinnerung nach, zur Hälfte ehemalige GUS-Bewohner leben. weiterlesen »
Honigdachs am 28. November 2009 in Tour de Wolga
28.06.2009, 23. Etappe, Poltava – Fjedorivka. Drei Feiern an einem Tag, das ist mir doch zu viel. Ich möchte nicht mehr nur auf die Gesundheit anstoßen. Heute ist der Tag der Jugend, außerdem wird der Tag der Gründung der Ukraine gefeiert.
Und Luda hat Geburtstag, sie ist eine „Verdiente Ärztin der Ukraine“ (doch von ihrem Gehalt kann sie nicht leben). weiterlesen »
Honigdachs am 28. November 2009 in Tour de Wolga
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Honigdachs am 27. November 2009 in Zeitgeschehen
Heute bin ich mal wieder gewandert. Zusammen mit M., der mich manchmal einlädt, ihn auf seinen Touren durch das Berliner Umland zu begleiten. 18 km, schätzte er, seien wir gelaufen.
Er hatte natürlich seinen Spass, weil er meine Fantasie so abstrus findet, ab 3. Januar die Ukraine von West nach Ost zu Fuss zu durchqueren, evtl. weiter bis an die Wolga, in die Märchenstadt Saratov. weiterlesen »
Honigdachs am 26. November 2009 in Tour de Wolga
Am Beispiel der griechischen Philosophen kann Kindern das gelehrt werden, was sie ohnehin tun: Staunen, Zweifeln, Fragen. Neugierig sein, etwas wissen wollen im Sinne von, sein Wesen erfassen, es begrifflich zum Leuchten zu bringen.
Heraklit hat Kinderweisheiten verfasst: „Das Wesen liebt es, sich zu verbergen.“, „Unsichtbare Harmonie ist stärker als sichtbare.“ weiterlesen »
Honigdachs am 26. November 2009 in Literatur
Ein Bericht aus der Arbeitswelt, der zeigt, wohin eine Gesellschaft gerät, die jedwedes menschliches Verhalten rationalisieren und mit mathematischen Parametern erfassen will. Sie erzeugt einen Schein, den totalisierten Fetisch der Ware.
„Der Schein ist die Bewertungsinstanz des Systems und dessen Krankheitsgrund. Er ist ein gnadenloser Richter, der lakonisch Haltungen anerkennt, die er vorgibt abzulehnen, und der Ideen tyrannisiert, die er behauptet zu erstreben: er fördert Anpassung, schafft Verweigerung und eliminiert Selbständigkeit, und in keinem dieser Akte kann von Willen oder Bewusstheit gesprochen werden. weiterlesen »
Honigdachs am 26. November 2009 in KRISE
Vier weitere Beispiele aus der Ukraine.
Eigentlich gehören Mosaike an Häusern nicht zu meinem Sammelgebiet; ich konzentriere mich auf die Bushaltestellen.
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Honigdachs am 24. November 2009 in Bus Mosaik UA - RU
Lieber Herr Brumme,
an diesem Wochenende habe ich mit Vergnügen Ihr Buch gelesen. Das war ja eine tolle Leistung, auf dem Blauen Elefanten durch die Ukraine und Russland zu reiten. Sicher haben Sie auch den ominösen Franzo- sen inzwischen verschmerzt, der immer schon vorher da war. weiterlesen »
Honigdachs am 23. November 2009 in Tour de Wolga
Drei philosophische Schriften, die man einem Zehnjährigen zumuten kann: Xenophon, „Erinnerungen an Sokrates“, Plato, „Parmenides“, Aristoteles, „Von der Seele“.
Xenophon hat als erster Gespräche des Sokrates niedergeschrieben und veröffentlicht. Er nimmt Sokrates gegen den Vorwurf in Schutz, Aufrührer der Jugend gewesen zu sein. weiterlesen »
Honigdachs am 23. November 2009 in Literatur