Прежде всего я хотел бы поблагодарить Русский Дом за гостеприимство, за предоставленную возможность показать Вам эту выставку.
«Как был бы я счастлив, показать другим людям то, что я вижу своими глазами!» Так я думал каждый день, когда ехал на велосипеде через Украину и Россию. Сегодня вечером это стало возможным. Я могу показать то, что меня поразило больше всего. weiterlesen »
Honigdachs am 30. Juni 2010 in По-русски
Dann, auf dem Radel, habe ich doch Angst. Ein leichtes Brennen in der Brust, leichte Kraempfe im linken Arm – die Hypochondrie meldet sich. Vielleicht habe ich doch uebertrieben? Es gibt doch auch Marathonlaeufer, die tot umfallen nach einem Herzinfarkt. Oder ist es der Kaffee, der vom Magen aufsteigt? weiterlesen »
Honigdachs am 18. Juni 2010 in Tour de Wolga
Zwei Uhr nachts eine beleuchtete Baracke in der ansonsten ziemlich dunklen Stadt Pokrovskje. Drei Maenner sitzen draussen und rauchen. Mich hgalten sie fuer ein Gespenst. Drinnen wird gefeiert und getanzt. Mein Fahrrad wird begutachtet, die guten Leute zweifeln an ihren Sinnen. Wie kann dieser verschwitzte Kerl “direkt aus Berlin” kommen?
Kaum habe ich gefragt, was hier gefeiert wird – ein Geburtstag -, da schiebt der Kraeftigste der drei mich in den Saal, an den Tanzenden vorbei zum Buffet. Er packt den Teller voll, Kartoffeln, Salat, Huehnerschenkel, Schnitzel, Salat, alles soll ich essen. weiterlesen »
Honigdachs am 17. Juni 2010 in Tour de Wolga
Auf der Trasse, noch 60 km bis Zaporoshje. 14.30 Uhr, Pause in einem Restaurant. Es gibt Okroschka, die herrliche Sommersuppe. Ich esse noch einen Salat Kapusta, trinke ein Bier, lese wieder Heiner Mueller.
“Aber das Wesentliche ist, dass diese Demokratie genannte Struktur alles, jeden Widerstand, verarbeiten und eigentlich alles essen kann. Sie … staerkt sich durch jede Opposition. – Wenn eine Sache einfach sein soll, dann muss sie minutioes gearbeitet sein. Das Einfache erfordert mehr Arbeit als das Komplexe, Komplizierte. – Wenn man weiss, was man macht, sind die Impulse schwaecher.” weiterlesen »
Honigdachs am 16. Juni 2010 in Tour de Wolga
Ich schlafe unter Eichen. Die sind eigentlich selten hier. 5.40 Uhr leckt die Sonne mich wach. Einige der haesslichsten, ekelhaftesten Tiere, die ich kenne, schmatzen auf dem Zeltdach – Zecken. Ich schnipse sie weg. Dummer Spruch im Kopf: Unter Eichen liegen Leichen, hier bestimmt wie ueberall.Schnell Zaehne putzen, Katzenwaesche im Gesicht, Schlafsack einrollen, Gepaeck verschnueren, Zelt abbauen. 6.20 Uhr Start. Bevor es heiss wird will ich Kilometer schrubben. Gestern waren es gegen 40 Grad im Schatten. weiterlesen »
Honigdachs am 15. Juni 2010 in Tour de Wolga