In der Ukraine kämpft Russland um Rohstoffe

Mein Kommentar bei N-TV: Im Westen wird der Krieg häufig als Verlustgeschäft für Russland gesehen. Doch das ist nicht die russische Perspektive. Russland kann der Ukraine mehr rauben, als es im Frieden verlieren würde.

https://www.n-tv.de/politik/Der-Krieg-gegen-die-Ukraine-ist-fuer-Russland-ein-Kampf-um-Rohstoffe-article25032685.html

Themen: Russland - Ukraine

15 Kommentare to “In der Ukraine kämpft Russland um Rohstoffe”

  1. Maik Friedrich schreibt:
    23rd.Juni 2024 um 12:05

    Sie ein entsprechendes Puzzle vergessen.
    Auch für die USA und Europa geht es nur um die Rohstoffe der Ukraine.
    Die Ukraine ist nur ein Spielball und wird vom Westen genauso benutzt.
    Herr Kiesewetter hat es zum Beispiel schon selbst gesagt oder auch andere hochrangige Personen aus den USA.
    Man macht das nicht aus Nächstenliebe zur Ukraine sondern weil man selbst die Rohstoffe der Ukraine will.
    Es ist alles eine Heuchelei und hat nichts mit Deokratie, Werte des Westens verteidigen zu tun.

  2. Frank Heinze schreibt:
    23rd.Juni 2024 um 13:00

    Fehlt da nicht eine wesentliche Information? Russland (und China) haben vor drei Jahren ebenfalls beschlossen, bis 2060 „klimaneutral“ zu werden.

    Die Argumentation, Lithium tauge zur Erpressung Europas, um weiter Öl zu verkaufen, ist da eher schwach.

    Zudem hat Russland ja auch schon mit Bolivien einige Verträge über Lithiumbergbau abgeschlossen.

    Klar geht es bei Kriegen oft um Rohstoffe, allerdings scheint mir dieser Konflikt eher wie der Krimkrieg im 19. Jhd. weltanschaulich, geostrategisch erklärbar zu sein.

  3. Realist schreibt:
    23rd.Juni 2024 um 16:52

    Licht ins Dunkle der Rohstoffe der Ukraine bringt die Ausarbeitung WD 5 – 3000 – 076/23 der Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags. Damit offenbaren sich eine Vielzahl von möglichen Begründungen für die verzögerte Hilfe zur Abwehr ruzzischer Gewaltorgien auf dem Staatsgebiet der Ukraine. Stellte man das damalige sowjetische Plündern der vergangenen DDR und die Auswirkungen des ru. Terrorregimes in den besetzten Gebieten der Ukraine heutzutage gegenüber, ist die Tendenz zum verdeckten Genozid nunmehr unverkennbar: … und willst du nicht ein Russe sein, so schlag ich dir den Schädel ein.

  4. Honigdachs schreibt:
    24th.Juni 2024 um 06:42

    Ja, die WD 5 – 3000 – 076/23 des Wissenschaftliche Dienstes des Deutschen Bundestags ist ziemlich genau – wurde übrigens auf Anfrage eines AfD-Politikers erstellt!

    Hier ist auch eine interessante Untersuchung:
    https://laender-analysen.de/ukraine-analysen/296/die-rohstoffe-der-ukraine-und-ihre-strategische-bedeutung-eine-geopolitische-analyse/

  5. Realist schreibt:
    24th.Juni 2024 um 15:48

    Zum besagten AfD-Abgeordneten Petr Bystron existieren ein Wikipedia-Artikel und div. Artikel in der Berliner Zeitung. — Angesichts der reichen Bodenschätze der Ukraine, dürfte eigentlich dort niemand hungern oder frieren. Die Frage nach gerechter Verteilung des Wohlstands, scheint wohl auch noch nicht ausführlich erörtert worden zu sein. Wahre Demokratie setzt jedenfalls ein wahrhaft informiertes Volk voraus.

  6. Frank Heinze schreibt:
    25th.Juni 2024 um 05:49

    Selbstverständlich hat ausschließlich Russland wirtschaftliche Interessen wie wir alle täglich hören, oder?

    „Support for Ukraine has been driven by strategic concerns and moral-political values. But long-term Western help should also be based on solid material interests.“

    https://cepa.org/article/ukraines-titanium-can-armor-the-west/

  7. Honigdachs schreibt:
    25th.Juni 2024 um 06:42

    Selbstverständlich hat ausschließlich Russland ukrainische Städte in Schutt und Asche geschossen, um seine wirtschaftlichen Interessen zu erreichen.

    Beachte: zwischen mieten / pachten / kaufen und stehlen / okkupieren soll es Unterschiede geben.

  8. Realist schreibt:
    25th.Juni 2024 um 13:43

    Die Überbewertung wirtschaftlicher Interessen Ruzzlands taugt nicht als Begründung für Menschenrechtsverletzungen auf der Krim und Kriegsverbrechen auch auf anderem ukrainischem Staatsgebiet. — https://www.merkur.de/politik/urteil-menschenrechtsverletzungen-auf-krim-durch-russland-zr-93149957.html — P.S. Wann also endlich die Anwendung von Internationalem Strafrecht?

  9. Honigdachs schreibt:
    25th.Juni 2024 um 14:26

    Wer hat denn Ruzzlands wirtschaftliche Interessen überbewertet und damit Menschenrechtsverletzungen begründet? Habe nichts dergleichen gesehen.

  10. Frank Heinze schreibt:
    25th.Juni 2024 um 15:35

    Die Unterschiede gibt es natürlich, sind aber zwischen der ersten und der sog. „dritten Welt“, resp. innerhalb der Entwicklungsländer eher fließend. Die UA ist übrigens Entwicklungsland.

    Heutzutage setzt der Westen im allgemeinen eher auf Korruption und Bestechung, statt auf Putsche oder militärische Interventionen.

    Wie ich Realist verstehe, meint er, dass wirtschaftliche Interessen Russlands nicht wie im Artikel angesprochen das Primärziel sind.
    Das sehe ich auch so.

  11. Realist schreibt:
    25th.Juni 2024 um 18:15

    Meine Erkenntnis der Überbewertung basiert auf der unter 7. getätigten Behauptung, dass selbstverständlich ausschließlich Russland ukrainische Städte in Schutt und Asche geschossen hat, um seine wirtschaftlichen Interessen zu erreichen. — Wir könnten hier endlos spekulieren, welche Ziele primär und sekundär von Ruzzland verfolgt werden. Ebenso, welche Motive den bislang dokumentierten Kriegs- und Menschenrechtsverletzungen zugrunde liegen. Spätestens nach Kriegsende wird aus der Ukraine die Thematik mangelhafter Hilfe detailliert zur Sprache kommen und Aufklärung gefordert werden, wer versagt hat, die Menschenwürde als höchste Priorität wahrzunehmen. — P.S. Wer jemals Urlaub in der Ukraine gemacht hat, käme mMn nie auf den Gedanken, als Soldat in Ruzzland einzumarschieren.

  12. Honigdachs schreibt:
    25th.Juni 2024 um 18:21

    zu 11, Realist: Bitte genau lesen. Ich habe nicht behauptet, dass ruzzland ukrainische Städte in Schutt und Asche geschossen hat, ausschließlich um seine wirtschaftlichen Interessen zu erreichen. Sondern, bezugnehmend auf den vorigen Kommentar 6, dass keine anderen Staaten außer Russland ukrainische Städte in Schutt und Asche geschossen haben. Außerdem spekuliere ich nicht, sondern analysiere.
    Danke für die Aufmerksamkeit.

  13. Anonymous schreibt:
    25th.Juni 2024 um 20:15

    „Nach Kriegsende“ braucht man gar nicht spekulieren.
    Das liegt schon klar auf der Hand. Russland behauptet den Donbas und die Krim, die Ukraine wird zwar EU assoziert, aber nicht NATO. Schlicht die Macht des Faktischen. Wie immer. Um Tibet, Essequibo, oder Nagorny Karabach schert sich ja auch kein Mensch mehr. Wir haben hunderte Territoriale Konflikte auf der Welt ‍♂️

  14. Frank Heinze schreibt:
    25th.Juni 2024 um 20:16

    Sorry, hab vergessen das Feld auszufüllen

  15. Realist schreibt:
    27th.Juni 2024 um 18:02

    Zu 12., Honigdachs: Ich lese in Kommentar 7. den folgenden Aussagesatz: Selbstverständlich hat ausschließlich Russland ukrainische Städte in Schutt und Asche geschossen, um seine wirtschaftlichen Interessen zu erreichen. — https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/istgh-haftbefehl-schoigu-gerassimow-ukraine-krieg-russland-100.html — In Anbetracht von Strafbefehlen des IStGH und als Respekt den Opfern gegenüber, würde ich nicht von wirtschaftlichen Interessen ruzzlands sprechen. Ihre leidvollen Erfahrungen mit einem Psychopathen, wenn vermutl. auch nicht amtlich attestiert, könnten Sie eher veranlassen, die grausame Wahrheit ru. Absichten detaillierter darzustellen. Ich kann mir keine wirtschaftlichen Interessen vorstellen, z. B. Mariupol und dessen Bewohner:innen derart bestialisch auszulöschen.

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