Wieder zur Wolga (3)
Der Fuss haelt! Ich konnte im ueblichen Tempo fahren, in 6 Tagen von Berlin bis an die ukrainische Grenze (900 km). Manchmal tut der aeussere Knochen weh, wo die Metallschiene sitzt, aber im Sprunggelenk selbst gibt es keine besonderen Schmerzen. …weiterlesen »
Über die Legende der angeblichen politischen und kulturellen Zerrissenheit der Ukraine (2)
Der Fahrradreporter erinnert sich an die Warnungen, die man ihm in Polen zugeflüstert hat. „Fahren Sie bloß nicht in die Ukraine, dort leben nur Räuber und Banditen! Dort herrscht nur Chaos!“
Er erinnert sich an ein Gespräch unter Schachspielern in Lwiw. Die beiden schon älteren Herren stritten sich über den Sinn und Unsinn eines Figurenopfers, als schließlich der eine fragte: Weshalb sprichst du Russisch mit mir? – woraufhin der andere antwortete: Ich will, dass du mich verstehst. …weiterlesen »
Wieder zur Wolga (2)
So sieht der Fuss von innen aus. Die Ärzte im Eislebener Krankenhaus haben sorgfältig gebohrt und geschraubt, es scheint sich um eine solide Konstruktion zu handeln.
Eine Kopie des Röntgenbildes werde ich mitnehmen; falls ich doch wegen Überreizung des Fusses zum Arzt muss, kann ich die schöne Fotografie gleich vorweisen.
Von den ukrainischen Ärzten habe ich ja eine sehr hohe Meinung, seit sie vor zwei Jahren meine Nagelbettentzündung mit einer Tinktur zum Einstreichen geheilt haben, was den Kapazitäten in Deutschland trotz zweier Operationen nicht gelungen war. …weiterlesen »
Über die Legende der angeblichen politischen und kulturellen Zerrissenheit der Ukraine (1)
Das erste Bierchen gönnt sich der Fahrradreporter ein paar Kilometer hinter der polnischen Grenze. Der Mensch, mit dem er an einem Blechtisch sitzt, antwortet auf die Frage, womit er sich beschäftige: „Mit dem Schmuggel von Zigaretten.“
„Ich wünsche Ihnen Erfolg!“, sagt der Fahrradreporter. …weiterlesen »
Wieder zur Wolga (1)
Noch drei Wochen bis zur nächsten Tour de Wolga. Die wichtigste Neuerung: Ich werde die Fahrt als Nichtraucher beginnen. Seit sechs Wochen habe ich nicht mehr gequalmt und habe sogar täglich eine halbe bis eine Stunde auf dem Hometrainer trainiert, um das gebrochene Fußgelenk zu kräftigen. Tatsächlich tut das Gelenk vor allem am Morgen weh, nach dem Aufwachen, also nachdem ich es nicht gebraucht habe. …weiterlesen »
Utopie und Wahnsinn, UdSSR 1924
Sehtipp: „Aelita, der Flug zum Mars“, engl. „Aelita, Queen of Mars“
Musik: Sasha Pushkin, u.a. am 15.4.2012 zum „Tag der Kosmonauten“ in Berlin im Kino Babylon.
Text zum Film hier.
Sehtipp: Ladoni – Handflächen
Ladoni – Handflächen, von Artur Aristakisjan
Text zum Film hier
Keine blinde Pädagogik, wie bei Sokurow, sondern eine „beruhigende allegorische Kamerafahrt um das SEYN herum“ (M.O.).
Wahnsinn: „Es geht voran“
Lesetipp: „Entengrütze für alle“ (Spiegel-Online)
„Müde Helden“
Lesetipp: „Die Kunst des Kaputten“ (Spiegel-Online)
Ausstellung in Hamburg: Alexander Dejneka (Schöpfer der Mosaiken in der Moskauer Metrostation Majakowskaja) – Leo Rauch
Feiertage in der Ukraine
Sarkastischer Artikel über die Feierkultur in der Ukraine – W. Olijnyk ,“Die Arbeit hält mich auf, sie gibt mir Mut und macht mich ehrenhaft“, „Dserkalo Tyshnja“ / „Ukraine-Nachrichten“