Tour de Wolga
Buchpremiere, 21.03., 21 Uhr, Volksbühne, Berlin
Russland - Ukraine
Mosaikleger in der Ukraine
Etwa 200 Bushaltestellen habe ich in der Ukraine bereits fotografiert, aber noch nie sah ich, wer diese Kunstwerke erstellt. Bei Kilometer 3096, am Fluss Kuroschani, treffe ich die Plitotschnik-Mosaitschnik Valentina und Jura. (siehe „Auf einem blauen Elefanten“). …weiterlesen »
Tour de Wolga
Geisterstunde in Polen
Sechs Stunden ohne Pause geschrieben. Artikel, Thema: „Politisch denken, aufgeklärt handeln – aber wie?“. Morgen erscheint er dort:
http://www.freitag.de/
Wie heißt es in dem schönen sadistischen Film „Auch Zwerge haben einmal klein angefangen“ von Werner Herzog? „Da macht der Beruf wieder Spaß.“
Und bald wird es draußen wärmer. Erinnerungen … …weiterlesen »
Tour de Wolga
Bilder aus der Arbeitswelt
Die „Luftabwehr“ der Ukraine war zwei Tage nicht einsatzbereit, man hatte die Stromrechnungen nicht bezahlt, das Verteidigungsministerium hat hohe Schulden. Die Regierung hat einen neuen Haushaltsplan aufgestellt, es ist ein Versuch, in offenbar aussichtsloser Lage eine Atempause zu erlangen. Immerhin durften im ver- gangenen Jahr 1 Million Ukrainer in die Schengen-Staaten reisen.
Wie hier im Donbass gibt es Regionen mit einer Arbeitslosigkeit von siebzig Prozent, versichern Einheimische. „Glauben Sie bloß nicht den Statistiken der Regierung!“, ruft man dem Fahrradreporter zu. – Als Einzelkämpfer schreibt offenbar nur ein Journalist die deutschsprachigen Ukraine-Nachrichten:
http://www.ukraine-nachrichten.de/index.php?id=1050 …weiterlesen »
Literatur
Presse: Corinna Harfouch liest „No“
http://www.dittrich-verlag.de/books/85/quotes
Russland - Ukraine
Ivanopil
Erstaunlich, worüber Leser staunen. „Sie schildern Russland und die Ukraine ja mit so viel Liebe!“. Ja, wie denn sonst? Es reicht doch, sich diese Buswarte- häuschen anzusehen! Man bedenke: Es sind keine reichen Länder, die sich im Alltag solch eine Kunst der Verschwendung leisten und leisteten. Die Schön- heit steht im Gebüsch, oft ungenutzt, sie verfällt und zeugt doch von Würde und Lebensfreude. – Ivanopil, Ukraine …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Lviv
Eine der schönsten Bushaltestellen der Ukraine steht am südlichen Stadtrand von Lviv, dem früheren Lemberg. Der Wahrheit zuliebe muss man aber sagen, dass die Mosaikleger an einigen Stellen mit Farbe nachgeholfen und die Steine überstrichen haben. – Eine Reise in diese Stadt ist sehr zu empfehlen. Einfach am Abend in Berlin in den Zug steigen, morgens visafrei in Lviv ankommen. Auf Deutsch gesagt: Lviv sieht aus wie ein russisches Wien. Lemberg gehörte von 1772 bis 1918 zu Österreich. …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Die Liebe in Bild und Wort
Es gibt sie doch, die Liebe, und Paare, die zueinander passen und miteinander alt werden, ohne einander zu verfluchen. Rausch, Ekstase, Harmonie und Verliebtheit lassen sich mit Bildern oder mit Musik leichter darstellen als mit Worten – glückliche Liebespaare sind in der Literatur selten. Die (erzählende) Literatur sucht nicht etwa das Böse oder die Feindschaft, aber sie bannt ein Geschehen, welches sich über eine längere Zeit hinzieht, nicht den Augenblick. …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Heilige und heilige Krieger
Angenehme Arbeit zum Jahresende: Die schönsten Bushaltestellen Russlands und der Ukraine für die Veröffentlichung des Buches „Auf einem blauen Elefanten“ auszusuchen. In zwei Monaten wird das Buch erscheinen; vier- undzwanzig farbige Seiten mit Mosaiken soll es geben. Die Auswahl ist groß, aus mehr als eintausend „mit dem Fahrrad erstrampelten“ Motiven kann ich wählen, die Vorschläge des Verlegers ergänzen, variieren. – …weiterlesen »
Tour de Wolga
Poka
Ich hab keine Lust. Mein Geist, so ich einen habe, ist schon in den Weihnachtsferien. Neudeutsch: Mein Kopf, diese Mülltrennungsanlage, muss sich regenerieren. Anlass für Besinnung gibt’s ausreichend. – Was tun im nächsten Jahr? Weiter im Internet, diesem suchterzeugenden und ausbeuterischen Medium, veröffentlichen? In den Altai laufen oder so weiterleben wie bisher? Hölderlin hat es richtig gemacht, der hat nur im Gehen geschrieben. („Zu lang, zu lang schon ist / die Ehre der Himm- lischen unsichtbar“). Er trug festes Schuhwerk, man hört es. …weiterlesen »