Politik und Gesellschaft

«Einen dritten Sozialismus überlebe ich nicht» – von Glück und Rausch und politischer Blindheit nach dem Mauerfall

Wie würde die DDR heute aussehen, wenn sie 1989 neu auferstanden wäre? Das ist nicht einfach eine absurde Frage: Viele Ostkünstler und Ostintellektuelle wollten die beste DDR der Welt endlich zur besten Gesellschaft aller Zeiten umgestalten. Der Autor eher nicht.
Mein Kommentar in der Neuen Züricher Zeitung

Die Traumata der Ostdeutschen – der Untertanengeist in der DDR

Im Vergleich zu den anderen sowjetischen Satellitenstaaten des Ostblocks war die DDR ein Sonderfall. Sie war Teil eines grösseren Ganzen, das den Westen umfasste. Dass die Ostdeutschen einen reichen Bruder hatten, war ihr Glück, aber auch ihr Unglück.
Mein neuer Beitrag in der Neuen Züricher Zeitung

Nachhilfe für PHOENIX-Journalisten – Herr Lüders und die Quellen

Am 20. Januar behauptete der „Nahost-Experte“ Michael Lüders bei Phoenix-TV, dass in der Ukraine 500 US-amerikanische Blackwater-Söldner kämpfen, solche, „die auch in den Irak geschickt worden sind“. Irgendwelche Quellen, Belege oder Beweise nannte er nicht, die Journalistin nahm die Aussage unwidersprochen hin. …weiterlesen »

Spannende Ukraine-Berichte

Egal, mit wem ich in Deutschland spreche, fast jeder kritisiert reflexhaft „die Medienberichterstattung“. Dabei erscheinen täglich Dutzende spannende Berichte „in den deutschen Medien“.
Hier einige Beispiele: …weiterlesen »

Wer Putin wählt, wählt den Krieg

Allen Putinisten sei dieser kurze Lehrfilm empfohlen: In der bekanntesten politischen Talkshow der Ukraine, „Schuster Live“, wurde Putins letzte Rede mit denen von Adolf Hitler verglichen. Auch wer den Text nicht versteht, kann an den Reaktionen der Studiogäste einiges lernen. „Die Analogie sei verblüffend“, sagt Julia Timoschenko, man muss ihr leider zustimmen. …weiterlesen »

Auch Gregor Gysi lügt

Gregor Gysi erzählte heute im Interview beim DLF: „Und ich sage Ihnen, die Faschisten sind wirklich ein starkes Stück und die setzen sich fest. Die stellen schon viele Gouverneure und die hetzen in einer Art. Ich habe schon Briefe gekriegt von jüdischen Gemeinden und so weiter.“ …weiterlesen »

Journalistisches Lehrstück

Drei Monate lang hat „der Freitag“ die ukrainische Revolution als einen nationalistischen Konflikt dargestellt. „Radikale Kräfte“, Nationalisten und Neofaschisten, vom Westen bezahlt und aufgehetzt, wollen die vertrauenswürdige Regierung stürzen, so der Tenor. „Die Zukunft des Landes wird unter Aufsicht militanter Nationalisten ausgehandelt“, hieß es noch Mitte Februar. …weiterlesen »

Zwangsadaptionen Australien – DDR

In Australien waren bis in die siebziger Jahre Zwangsadoptionen üblich, berichtet die FAZ. „Etwa 150.000 Frauen sollen damals ihre Kinder weggenommen worden sein, zum Teil noch im Kreißsaal. …weiterlesen »

Der Trololo-Mann

Der Trololo-Mann macht weiter Karierre. Diesmal greift die Süddeutsche Zeitung die Geschichte vom russischen Schlagersänger Anatoljevitsch Chil auf, dessen Lied im Internet zum Hit wurde.

Lesetipp: Abtreibungen in Russland

http://de.rian.ru/infographiken/20100406/125781384.html
Quelle: RIA Novosti

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