Bankrott der Brotfabrik Poltawa – Ende gut, alles gut?
Ein heißer Sommertag, ich besuche mal wieder die Arbeiter in der bankrotten Brotfabrik von Poltawa. Sie haben noch immer nicht die ausstehenden Löhne der letzten Monate bekommen. Aber nun wurden an jeden 120 Griwna Fahrgeld ausgezahlt, umgerechnet vier Euro, damit sie auch weiterhin zur Fabrik fahren können, um dort weiterhin nichts zu tun.
Mein Bericht aus Poltawa im Ukraine-Journal: https://bit.ly/2OfAY12
Die komische Ermordung des Arkadi Babtschenko – Beste PR für die Ukraine!
Mein Kommentar im Ukraine-Journal
Zeugen des Sofas können leicht reden. Sie sollen ja nicht ermordet werden, wie Arkadi Babtschenko. Eine Räuberpistole sei inszeniert worden, heißt es in der Tagesschau vom 31.05.2018. Auch der Präsident Deutschlands, Walter Steinmeier, „dürfte sich düpiert fühlen“. Schließlich hatte Steinmeier sich am Tag zuvor anlässlich seines Staatsbesuches in der Ukraine „erschüttert über den brutalen Mord in Kiew gezeigt“ – der dann doch keiner war, glücklicherweise. Ehrlicher wäre es natürlich gewesen, Arkadi Babtschenko hätte sich ermorden lassen.
https://ukraine-journal.de/die-komische-ermordung-des-arkardi-babtschenko-beste-pr-fur-die-ukraine/
Ukrainische und andere Mentalitäten
Mentalität ist eines der beliebtesten Worte in der Ukraine. Man braucht nur bedeutungsvoll zum Himmel blicken und „ukrainische Mentalität“ sagen, schon bekommt man Aufmerksamkeit, jedem fällt etwas zu diesem grenzenlosen Thema ein. …weiterlesen »
Die gefährdeten Schwäne – Fast eine Kriminalgeschichte
Meine Kolumne im Ukraine-Journal:
„Seit einiger Zeit befrage ich Ukrainer nach ihren Wünschen und Träumen. Eine einfache Frage, doch die Antworten sind oft spannend. Heute fragte ich auch meine Frau. Sie war gerade aus der Stadt gekommen.
„Ich wünsche mir, dass die Schwäne auf dem See vor unserer Datscha leben können! Sie sind so selten bei uns. Dumme Menschen aus dem Dorf fangen sie und essen sie, oder die Seen sind leer gefischt. Bei uns auf dem Markt ist Fisch so billig, warum kann man unsere Fische nicht wachsen lassen? Was sollen die Vögel essen? Die Menschen wissen nicht, was Schwäne für zärtliche Tiere sind. Wenn ein Partner getötet wird, so langweilt sich der andere so stark, dass er sich selbst vielleicht tötet. … “
https://ukraine-journal.de/die-gefahrdeten-schwane-fast-eine-kriminalgeschichte/
«Чтобы война не пришла в наш дом, надо отдать Крым назад» — Олег Басилашвили
„Они говорят, что не хотят жить в одном государстве с бандеровцами – наследниками пособника фашистов Степана Бандеры и тех полицаев, которые зверствовали на Украине вместе немцами
— Выходит, мы с вами, что ли, хотим жить вместе с фашистами? В России они тоже имеются, свои бандеровцы. Так давайте сейчас все тоже восстанем. Что же мы молчим, не бьем фашистов у себя дома?“ …weiterlesen »
Ukraine – Russland – Deutschland
Vor mehr als zwei Jahren hat sich Russland die Krim einverleibt. Den Ukrainern wurde damit ihr schönstes Sanatorium geklaut, ihre Goldene Riviera. Doch der Schmerz über den vorläufigen Verlust schützt sie zumindest vor politischer Schizophrenie. …weiterlesen »
Taxifahrer in Kiew
Der Taxifahrer vorm Bahnhof antwortet auf meine Frage nach dem Preis bis zum Sportpalast: „Alles nach dem Gesetz. Alles wird gezählt.“
Und er zeigt auf rote Zahlen hinter dem Lenkrad.
Gut, rattert es durch mein Gehirn, neue Kultur in Kiew, kein Betrug mehr möglich. Außerdem telefoniere ich nebenbei, blien, nur halbe Aufmerksamkeit. …weiterlesen »
Statistik
Ich habe mich verzaehlt. Ich bin nur an 18 Tagen geradelt, nicht an 19. Hier die einzelnen Etappen: …weiterlesen »
Karparten – Kiew – Poltawa
Vorgestern bin ich in Poltawa angekommen, nach 2271 an 19 Tagen geradelten Kilometern. Besonders die Fahrt von Kiew hierher verlief wie im Rausch, 246 km fuhr ich am ersten, 120 km am zweiten Tag.
Dazu muss man allerdings sagen, dass es auf dieser Strecke kaum Anstiege gibt, der Asphalt auf der E 40 glatt ist, keine Spurrinnen aufweist …weiterlesen »
Berlin – Karparten
Den ersten Abschnitt bis in die Karparten habe ich geschafft. Anfangs fuhr ich ziemlich viel – 140 km am ersten Tag, dann 204 km und 185 km. Das war natuerlich zu viel, aber es machte und macht so grossen Spass, auf dem Liegerad zu fahren! …weiterlesen »