Tour de Wolga
Bloeder Sturz
Zwei irre Tage. Es ist so heiss und schwuel, dass ich dankbar bin fuer jeden Baum, der etwas Schatten auf die Strasse wirft. Und die Strecke zwischen Poltawa und Blisnjuki kenne ich schon in- und auswendig, ich koennte sie beinahe mit verbundenen Augen fahren.
So habe ich Zeit, ueber die Erlebnisse in Poltawa nachzudenken. …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Lesetipps: Sprachenstreit Ukraine
„Ist es wirklich so wichtig, in welcher Sprache wir sagen, dass die Ukraine am A… ist?“ von Oleg Basar – Ukraine-Nachrichten
„Der Sprachenstreit in der Ukraine“ von Kyryl Savin und Andreas Stein – Ukraine-Nachrichten
Wichtige Aussagen: „In einer aktuelleren Umfrage der Research & Branding Group vom August 2011 zum Sprachgebrauch zu Hause bzw. in der Familie gaben 47 Prozent der Befragten an, das Ukrainische zu bevorzugen. …weiterlesen »
Audio / Аудио / Interviews, Tour de Wolga
Interview: Sprachenstreit in der Ukraine
Beobachtungen des Autors Christoph Brumme während der EM
(Deutschlandradio Kultur, bei podcast.de)
Text: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1792046/
PS: 4:1 hatte ich getippt, 4:2 hat Deutschland gegen Griechenland gewonnen. Wenn der seltsame Elfmeter nicht gewesen wäre, hätte es gepasst. …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Das neue Sprachengesetz in der Ukraine
Das ukrainische Parlament erinnerte wieder an eine mexikanische Würfelstube, als ein Vertreter der Regierungspartei ein neues Sprachengesetz vorstellte.
Es kam zur Prügelei. Die scheindemokratische, nationalistische Opposition sah das Vaterland in Gefahr, obwohl das Gesetz vernünftig ist und westeuropäischen Normen entspricht. …weiterlesen »
Audio / Аудио / Interviews, Tour de Wolga
Interview: Auf dem Fahrrad durch die Ukraine
Auf dem Fahrrad durch die Ukraine (Deutschlandradio Kultur, bei podcast.de)
Tour de Wolga
Wieder zur Wolga (4)
1.Etappe geschafft, nach 1780 Kilometern und 14 Tagen in Tynivka angekommen. Der Fuss hat sich doch merkwurdig verhalten – so lange ich in gleichmaessiger Bewegung trete, tut er kaum weh; sobald ich ihn aber zur Seite strecke oder gar einige Schritte laufe, schmerzt er wieder. Und immer nur aussen, wo die verdammte Metallschiene sitzt, ich haette sie doch vor der Reise entfernen lassen sollen. …weiterlesen »
Tour de Wolga
Wieder zur Wolga (3)
Der Fuss haelt! Ich konnte im ueblichen Tempo fahren, in 6 Tagen von Berlin bis an die ukrainische Grenze (900 km). Manchmal tut der aeussere Knochen weh, wo die Metallschiene sitzt, aber im Sprunggelenk selbst gibt es keine besonderen Schmerzen. …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Über die Legende der angeblichen politischen und kulturellen Zerrissenheit der Ukraine (2)
Der Fahrradreporter erinnert sich an die Warnungen, die man ihm in Polen zugeflüstert hat. „Fahren Sie bloß nicht in die Ukraine, dort leben nur Räuber und Banditen! Dort herrscht nur Chaos!“
Er erinnert sich an ein Gespräch unter Schachspielern in Lwiw. Die beiden schon älteren Herren stritten sich über den Sinn und Unsinn eines Figurenopfers, als schließlich der eine fragte: Weshalb sprichst du Russisch mit mir? – woraufhin der andere antwortete: Ich will, dass du mich verstehst. …weiterlesen »
Tour de Wolga
Wieder zur Wolga (2)
So sieht der Fuss von innen aus. Die Ärzte im Eislebener Krankenhaus haben sorgfältig gebohrt und geschraubt, es scheint sich um eine solide Konstruktion zu handeln.
Eine Kopie des Röntgenbildes werde ich mitnehmen; falls ich doch wegen Überreizung des Fusses zum Arzt muss, kann ich die schöne Fotografie gleich vorweisen.
Von den ukrainischen Ärzten habe ich ja eine sehr hohe Meinung, seit sie vor zwei Jahren meine Nagelbettentzündung mit einer Tinktur zum Einstreichen geheilt haben, was den Kapazitäten in Deutschland trotz zweier Operationen nicht gelungen war. …weiterlesen »
Russland - Ukraine
Über die Legende der angeblichen politischen und kulturellen Zerrissenheit der Ukraine (1)
Das erste Bierchen gönnt sich der Fahrradreporter ein paar Kilometer hinter der polnischen Grenze. Der Mensch, mit dem er an einem Blechtisch sitzt, antwortet auf die Frage, womit er sich beschäftige: „Mit dem Schmuggel von Zigaretten.“
„Ich wünsche Ihnen Erfolg!“, sagt der Fahrradreporter. …weiterlesen »