Tour de Wolga
Max
Kaum habe ich Saratov verlassen, nach etwa 100 km, das erste Gewitter. Als es heftiger regnet, warte ich in einer Bushaltestelle. Neben mir eine Bäuerin im Pullover, meinen Gruß beantwortet sie, dann starrt sie wieder auf die Straße. Ich fantasiere mir allerlei Zeug zusammen, wie sie wohl leben mag, während ich sie von der Seite mustere. …weiterlesen »
Literatur
Buchtipp von Rolf-Bernhard Essig
http://www.readme.cc/de/buchtipps-leser/buchtipp/showbooktip/4078/
Russland - Ukraine
Balzac auf der Flucht in die Ukraine
Heiß ist dieser 29. Mai in der zentralen Ukraine, der zwölfte Tag meiner Fahrradreise von Berlin an die Wolga. Ich fahre zwischen den Dörfern Buriaky und Brodjeskje im Winnitzka Oblast. Vor mir eine Staubwolke, ein Bagger, ein LKW – dort wird eine Bushaltestelle abgerissen!
Schluss! Pause! rufe ich schon von weitem. …weiterlesen »
Tour de Wolga
Geschafft! Wieder in Berlin!
Webmaster Michael gratulierte mir zur Ankunft in Berlin: „Ungläubig und erleichtert, dass du auch diese Tour überlebt hast.“ Ja, warum denn nicht. Der letzte Tag war allerdings schon ziemlich extrem, ich gebe es zu. Ich habe mir den Wunsch erfüllt, eine 24-Stunden-Etappe zu fahren, über genau 334,94 Kilometer, in 16 Stunden 45 Minuten reiner Fahrzeit. …weiterlesen »
Tour de Wolga
Sturz und Diebstahl
In Saratov begann die Pechstraehne schon: mit einem Sturz am Stadtausgang. Hinter einer Kurve lagen Strassenbahnschienen im Boden, ich sah sie zu spaet, fuhr im spitzen Winkel auf sie zu. Ich lag auf der Strasse, das naechste Auto war Gott sei Dank einige Meter entfernt, der Fahrer konnte rechtzeitig bremsen. Ein Mann aus einer Autowerkstatt eilte herbei, er holte meine Trinkenflasche von der Strasse, die aus der Halterung gesprungen war. Ich blutete am linken Knie und am Schienenbein, auch am Ellenbogen. …weiterlesen »
Literatur
Schuld und Unschuld des Josef K.
FOLIE: Franz Kafkas Weg zum Romancier – Franz Kafka war nicht nur ein Sprachmagier, er war auch ein literarischer Dieb. Er stahl dort, wo er liebte, bei Dostojewskij vor allem. …weiterlesen »
Literatur
Selbst Mephisto fror im Elendstal
Im Kalten Krieg war der Harz in zwei Hälften geteilt. Das Dorf Elend lag östlich der Grenze …
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/selbst-mephisto-fror-im-elendstal
Tour de Wolga, По-русски
Три мушкетёра в Саратове
Любой путеводитель по Саратову непременно с гордостью отметит, что в 1858 году Александр Дюма на два дня останавливался в городе. И вот, совсем недавно, в архивах Дюма в Париже нашли письмо извест- ного писателя, в котором он, раздосадованный общением с местным полицейским главой, рассказывал …weiterlesen »
Tour de Wolga
Преступление и наказание
Verbrechen und Strafe: Ende der 90 er Jahre nahm ich einen ILLEGALEN in meiner Wohnung auf, einen Russen aus Donezk. Der arme Mensch wusste nicht, wie er wieder nach Hause kommen sollte. Ganz im Sinne Immanuel Kants hatte ich mir die Frage beantwortet, ob ich ihm Obdach gewähren dürfe. …weiterlesen »
Literatur
Wie Kafka Romancier wurde
siehe auch: http://www.kafkaesk.de/106.html
„Akzente“, München, 5/98:
In seinen Tagebüchern bezeichnet Kafka seine Erzählung „Der Heizer“, gleichzeitig das erste Kapitel seines „Amerika“-Romans, als „glatte Dickens-Nachahmung“. Auf den Roman bezogen notiert er: „Meine Absicht war, wie ich jetzt sehe, einen Dickens-Roman zu schreiben, nur bereichert um die schärferen Lichter, die ich der Zeit entnommen, und die matten, die ich aus mir selbst aufgesteckt hätte.“ …weiterlesen »