Russland - Ukraine

Nostalgia

Beim „Europäischen Monat der Fotografie“ werden sehr schöne frühe Farbfotografien aus dem alten Russland gezeigt.
Siehe „Das Russland von Zar Nikolaus II. in Farbfotgrafien von Sergej Michailowitsch Prokudin-Gorski“.

Russland - Ukraine

Der Ukraine droht die „Freiheit“ – der Anarchie

Diese Prognose darf man wagen: Die Ergebnisse der ukrainischen Parlamentswahlen vom 28.10.2012 werden einen größeren Einfluß auf die europäische Geschichte haben als die Wahl des Präsidenten der USA. …weiterlesen »

Russland - Ukraine

Wie provinziell ist die russische Provinz? (2)

Bei dieser Frage musste ich an die Erzählung eines Freundes denken, der schon aus beruflichen Gründen gut in die Vorgänge eingeweiht ist, von denen er berichtete. …weiterlesen »

Russland - Ukraine

Wie provinziell ist die russische Provinz?

Stefan Meister, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin, sagte in einem Interview bei Spiegel-Online: „Putins Wählerpotential, die Bürger vom Land und aus den Städten der Provinz, lehnen eine vermeintliche ‚Verwestlichung‘ Russlands tendenziell ab“. …weiterlesen »

Russland - Ukraine

Armes Russland

Drei Berichte, die den Irrsinn der Epoche zeigen – hier am Beispiel Russlands.
Das erste Beispiel zeigt, welchen Quälereien die Produzenten, die Erfindungsreichen in der russischen Landwirtschaft ausgesetzt sind. Als seien die Dürrekatastrophen der letzten Jahre nicht schlimm genug gewesen. …weiterlesen »

Tour de Wolga

Allerlei Verwirrungen

Inzwischen bin ich wieder in Poltawa. Ich bin mit dem Zug gefahren, nicht mit Rad.
Aus mehreren Gründen: Um wichtige Freunde und Informanten zu treffen, um meine Studien über die Mafia fortzusetzen und mit Freunden und Opfern der ehrenwerten Organisation zu sprechen, um den Sorotschinskaya Jahrmarkt zu besuchen (Sorotschinskaya yarmarka). …weiterlesen »

Tour de Wolga

Letzte Etappe (5)

Kein Wasser. Noch 60 – 80 Kilometer bis zur rettenden Wolga. Bald Mitternacht. Wie gut, dass mein Kopf ein Archiv ist und ich Filme sehen, Bücher lesen, Schachpartien wiederholen, an Vergangenes denken kann. Müde bin ich nicht. Erst jetzt, kurz vor der Ankunft, spüre ich die Form, die ich von mir erwarte. …weiterlesen »

Tour de Wolga

Ausländer werden bevorzugt behandelt

Auf die Frage, wie mir Russland gefällt, antworte ich oft mit den Worten: Stranaya strana, seltsames Land. Die meisten Menschen lachen nach dieser Antwort. Sie finden ihr Land noch seltsamer als ich. Ich denke mir: Sich zu wundern ist allemal glaubwürdiger, als zu tadeln oder zu loben. Ersteres geziemt einem Gast nicht, nicht nach solch einer einleitenden Frage. Letzteres wäre billig. …weiterlesen »

Tour de Wolga

Letzte Etappe (4)

Noch etwa 120 Kilometer bis Saratow. Es ist achtzehn Uhr, 160 Kilometer bin ich gefahren. Durchschnittliche Geschwindigkeit heute: 19,5 km/h. Noch etwa sechseinhalb Stunden reine Fahrzeit. Vielleicht sieben. Etwa neunzig Minuten für Pausen, zum Trinken, Lesen und Träumen. So rechne ich.
Doch was soll ich nachts um zwei oder drei Uhr in Saratow? Mich an die Wolga setzen und singen? …weiterlesen »

Tour de Wolga

Letzte Etappe (3)

2007 stand neben der Tankstelle noch eine kleine Bar. Ich erinnere mich so gut daran, weil die Kellnerin so exaltiert unfreundlich war. Es saß nur ein Gast in der Bar, er aß Spiegelei, das ich ebenfalls bestellte, doch die Kellnerin sagte, sie schließe jetzt und habe keine Lust, noch etwas zu kochen. Es war acht Uhr morgens.
Der Gast rief mir zu: „Das ist Russland!“.
„Ich kenne Russland anders“, sagte ich.
„Sie sind doch der deutsche Fahrradfahrer, über den im Radio berichtet wurde?“, fragte er.
„Und jetzt habe ich Hunger“, sagte ich.
„In zwanzig Kilometern kommt die nächste Bar“, sagte er. …weiterlesen »

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