Russland – Ukraine

Kriegspropaganda: Böse Mächte sind humorlos

Im Krieg Russlands gegen die Ukraine verbreiten beide Seiten Propaganda, heißt es immer wieder. Lügen Russen und Ukrainer im gleichen Maße? 
Ein Essay von Christoph Brumme bei Ukraine verstehen. 

Keine Angst vor Russland – Putin hat sich in der Ukraine eine Falle gebastelt, aus der er kaum mehr herausfindet

Der Krieg in der Ukraine, der keiner sein darf, läuft schlecht für den Kreml. Schon gibt es in Moskau kryptische Debatten darüber, wer an dem Desaster schuld sei: Putin, der Geheimdienst oder die Armee? Mit einem militärischen Sieg der Ukrainer kann gerechnet werden.

Mein Kommentar in der Neuen Zürcher Zeitung

Mein Geschäft mit Gorbi

Auszüge aus meinem Ukraine-Tagebuch in der NZZ am Sonntag.
u.a.: Auszüge aus meinem Frontbericht / Wie ich mit Gorbatschow das beste Geschäft meines Lebens machte / Warum in der Ukraine nicht gequatscht, sondern effektiv gehandelt wird

„Lebst du noch?“ – Per­sön­li­che Ein­drü­cke von der ukrai­ni­schen Front

Zwi­schen Zusam­men­halt und Angst – der in der Ukraine lebende, deut­sche Schrift­stel­ler Chris­toph Brumme schil­dert seinen Besuch bei Freun­den an der Front.
Bei Ukraine verstehen. 

WDR 5 Neugier genügt – Leben im Kriegsgebiet

Neues Interview – mit Elif Şenel, „wie der Krieg seinen Alltag, seine Wahrnehmung und ihn selbst verändert hat“. 

“Ich will das Leben schrei­bend feiern!”

„Brumme ist niemand, der vom „Pro­fes­so­ren­zim­mer“ aus Theo­rien auf­stellt, er sitzt lieber mit gespitz­tem Ohr im Bier­gar­ten. Seine Auf­zeich­nun­gen zeigen, wie nah er den Men­schen ist, wie vor­ur­teils­frei und neu­gie­rig er ihnen begeg­net und wie groß seine Bewun­de­rung für die Ukrai­ner ist. Man hat das Gefühl, Brumme ist immer dann da, wenn Men­schen ein offenes Ohr brau­chen. Er wirkt wie eine Art alter­na­ti­ver Bot­schaf­ter, der den Ukrai­nern ein anderes Bild von Deutsch­land zeigt als das, was sie derzeit aus den Nach­rich­ten wahrnehmen.“

 

Meine seltsame Reise ins Land der Deutschen

„Im Interview wurde ich gefragt, ob es mir leid täte, dass die Deutschen im Winter womöglich frieren müssten. Nö, sagte ich, das geschieht ihnen recht. Es ist die Strafe dafür, dass sie acht Jahre lang die Armee des Aggressors unterstützt und sich in Energieabhängigkeit von Russland begeben haben. Die Strafe für ihr Unvermögen, strategisch zu denken und ethisch zu handeln. Sie sollen sich warme Pullover anziehen und an die Ukrainer denken, die für die politische Dummheit und Bequemlichkeit der Deutschen sterben müssen.“

Auszüge aus meinem Tagebuch in der NZZ am Sonntag.

Vom Alltag im ukrainischen Kriegsgebiet

Heute war ich zu Gast in der Sendung „Im Gespräch“ im Deutschlandfunk Kultur. 

Abründe

Schon fast vergessen, dieses Interview mit Thomas Koschwitz für mehrere Sender. Ein „Wildwasser-Gespräch“ – hohes Tempo, viele gefährliche Fragen / Abgründe: CHRISTOPH BRUMME (Autor) – KOSCHWITZ ZUM WOCHENENDE

Morgens wache ich auf und bin froh, dass ich noch lebe

Sie schreiben auch, dass Humor ganz wichtig ist in diesen Tagen …
Genau. Man lacht natürlich über die Dummheit des Feindes. Man lacht auch über die naiven Deutschen, die da vorschlagen, man sollte Kompromisse machen. Übrigens haben mich meine ukrainischen Freunde gebeten, einen Vorschlag an die Deutschen zu überbringen: Die Deutschen könnten doch auch einen Beitrag zum Frieden in Europa leisten und einen Teil ihres Territoriums an die Russen abgeben.’Ach ja?
Ja! Das Gebiet der ehemaligen DDR würde sich wahrscheinlich sehr gut eignen. Das kennen die Russen schon. Die Ostdeutschen sprechen noch ein bisschen Russisch. Und da gibt es auch schöne Museen, die man plündern und schöne Häuser, die man kaputt schießen könnte. Das wäre doch ein angemessener Beitrag zum Frieden in Europa!“

mein Interview bei BR Kultur mit Andrea Mühlberger

 

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